Spuckattacke gegen Augustinsson: "Hat nichts mit Fußball zu tun"

Im Spiel gegen Schalke erlebte Werder-Profi Ludwig Augustinsson am Samstagabend eine besonders unschöne Szene. Ozan Kabak spuckte ihn nach einem Foulspiel an.

Ludwig Augustinsson liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht nach einem Foul am Boden.
In der 27. Minute wurde Ludwig Augustinsson vom Schalker Ozan Kabak gefoult und vom Schiedsrichter unbemerkt am Boden liegend angespuckt. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Ludwig Augustinsson hat mit Entsetzen auf die Spuckattacke von Schalkes Abwehrspieler Ozan Kabak reagiert. "Das ist nicht schön, das hat nichts mit Fußball zu tun. Das ist nicht Fairplay", sagte der Werder-Profi am Samstagabend nach dem 3:1-Erfolg bei Sky. Die Situation in der 27. Minute habe er gar nicht bemerkt, sagte der 26 Jahre alte Schwede beim Betrachten der Fernsehbilder.

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"Das war Absicht, eine bewusste Aktion", sagte Sky-Experte Lothar Matthäus. "Als Spieler angespuckt zu werden, ist das Schlimmste. Ich hoffe, dass er noch bestraft wird." In der 84. Minute sah Kabak wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Das ist natürlich ein absolutes Unding, was nicht auf den Fußballplatz gehört. Wenn das gesehen worden wäre, hätte man keine Sekunde darüber nachdenken dürfen, was passiert. Das ist eine glasklare Rote Karte.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Kabak entschuldigt sich

Am späten Samstagabend entschuldigte sich Kabak dann via Twitter bei Augustinsson und beteuerte, es sei keine Absicht gewesen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Bundesliga, 26. September 2020, 18 Uhr