Nicht dabei, aber mittendrin: Darum saß Rashica nur auf der Bank

Er hatte gegen Hoffenheim gar nicht mitgespielt und doch war Milot Rashica das große Thema: Warum hatte ihn Werder-Coach Kohfeldt nicht als Joker gebracht?

Milot Rashica sitzt mit Mundschutz mit anderen Werder-Ersatzspielern auf der Tribüne des Weser-Stadions.
Der Flügelflitzer als Bankdrücker: Werders Milot Rashica (Mitte) musste sich die Partie gegen Hoffenheim von der Tribüne des Weser-Stadions aus anschauen. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Es ging auf die Schlussminuten zu am Sonntagabend im Weser-Stadion und bei Yuya Osako ging es nicht mehr weiter. Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte die Wahl zwischen Milot Rashica und Tahith Chong – und entschied sich für Chong.

Dass er den Kosovaren 90 Minuten lang draußen ließ, verwunderte. Wohl so sehr, dass Kohfeldt nach dem Spiele wieder und wieder Fragen zum Reservisten Rashica beantworten musste.

Milot war heute eine Option. Er hat nichts falsch gemacht. Aber ich habe mich mit Tahith für den schnellsten Spieler entschieden.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt in der Pressekonferenz

Rashica soll nach der Länderspielpause wieder angreifen

Als sehr schnell gilt Rashica auch, doch offenbar hatte er bei seinem blassen, halbstündigen Saisondebüt in der vergangenen Woche gegen Freiburg nicht den überzeugendsten Eindruck bei Kohfeldt hinterlassen. Doch der Werder-Trainer verteidigte Rashica vehement und betonte, dass der 24-jährige Flügelstürmer von der Fitness her einfach noch nicht bei 100 Prozent sei.

Milot hatte keine richtige Vorbereitung, dazu war er noch sechs Wochen verletzt. Er wäre für einen Kurzeinsatz bereit gewesen, aber das Spiel hat es nicht hergegeben, so wie es gelaufen ist. Das Ziel ist, dass er nach der Länderspielpause dann wieder auf ein Niveau kommt, dass wir gar nicht mehr darüber diskutieren müssen, ob er in die Startelf kommt.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt in der Pressekonferenz

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Fußball-Bundesliga, 26. Oktober 2020, 18 Uhr