Keine Tore, kein Sieg: Werder kann Freiburg nicht knacken

Die Bremer tun sich im heimischen Weser-Stadion weiterhin schwer: Gegen den SC Freiburg kam die Kohfeldt-Elf am Samstagnachmittag nicht über ein 0:0-Remis hinaus.

Milos Veljkovic verschränkt nach vergebener Torchance die Hände hinter dem Kopf und schaut enttäuscht.
Bitter: In der 38. Minute hatte Milos Veljkovic die bis dahin einzige Torchance für Werder knapp per Kopfball verpasst. Bild: Nordphoto / Gumzmedia

Während Florian Kohfeldts Grün-Weiße durch die gerechte Punkteteilung immerhin zum vierten Mal hintereinander ungeschlagen blieben, verpassten Christian Streichs Freiburger einen weiteren Schritt in Richtung der internationalen Plätze. Eine Woche nach dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund und zwei Tage nach der Vertragsverlängerung mit Streich hätte sich der SC zumindest für eine Nacht auf den siebten Platz vorschieben können.

Im Duell der beiden dienstältesten Bundesliga-Trainer erlebten Kohfeldt (seit Herbst 2017 bei Werder) und Streich (seit Dezember 2011 in Freiburg) wenig Spektakel. Beide Teams neutralisierten sich bei Minusgraden im Weser-Stadion weitgehend und scheuten lange Zeit das Risiko.

Werder wurde nach der Pause etwas besser

Werder-Stürmer Joshua Sargent liegt nach einem Zweikampf mit dem Freiburger Gegenspieler am Boden.
Es ging zur Sache, doch vor den Toren ging wenig: Auch Joshua Sargent (unten) tat sich im Werder-Angriff schwer. Bild: Nordphoto / Gumzmedia

Werder präsentierte sich nach der unfreiwilligen Spielpause wegen der Absage der Partie bei Arminia Bielefeld zunächst abwartend und wenig zielstrebig nach vorn. Freiburg stand hoch, ging vorne früh drauf und verlagerte das Spiel so zunächst fast ausschließlich in die Bremer Hälfte. Mehr als ein Fernschuss von Jonathan Schmid aus rund 22 Metern über das Tor (11.) sprang bei den Bemühungen im ersten Abschnitt allerdings nicht heraus.

Anders die Grün-Weißen. Je länger die Partie dauerte, desto angriffslustiger wurde die Kohfeldt-Elf. Die größte Chance zur Führung vergab dabei Milos Veljkovic (38.). Nach einer Ecke kam der Verteidiger wie aus dem Nichts völlig frei zum Kopfball, brachte das Leder aus drei Metern aber nicht im Freiburger Kasten unter, sondern köpfte direkt in die Arme von SC-Keepers Florian Müller.

Rashica bemühte sich, blieb aber glücklos

Milot Rashica sprintet mit Ball in Richtung Tor, dicht verfolgt von einem Freiburger Spieler.
Bemüht, aber noch nicht der Alte: Werders Flügelstürmer Milot Rashica (rechts) blieb ohne echte Torchance gegen Freiburg. Bild: Nordphoto / Gumzmedia

Ansonsten war es am ehesten noch Milot Rashica, der für so etwas wie Gefahr sorgte. Der Werder-Stürmer, der erstmals seit dem neunten Spieltag wieder in der Liga von Beginn an spielte, gab in der ersten Halbzeit immerhin fünf der sieben Bremer Schüsse auf das gegnerische Tor ab.

Auch im zweiten Abschnitt boten beide Mannschaften fußballerische Magerkost und passten sich damit den frostigen Temperaturen an. Zwingende Torchancen gab es lange nicht, ehe Nils Petersen eine große Möglichkeit zur Gäste-Führung beinahe fahrlässig vergab (76.).

Werder-Coach Kohfeldt: "Es war jetzt kein Torchancen-Festival"

Video vom 13. Februar 2021
Werder-Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz vor einer Werbewand nach dem Freiburg-Spiel.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: ARD, Sportschau, 13. Februar 2021, 18:45 Uhr