Werder-Boss Bode schließt Investor beim Verein nicht aus

Werder Bremen ist durch die Corona-Krise finanziell angeschlagen. Dem "Weser-Kurier" sagte Bode, dass sich der Verein in dieser Situation keiner Lösung verschließen dürfe.

Marco Bode fasst sich bei einer Pressekonferenz nachdenklich ins Gesicht.
Macht sich weiterhin Sorgen um die prekäre Finanzlage des Vereins: Werders Aufsichtsratschef Marco Bode. Bild: Imago | Nordphoto

Werder Bremen denkt offenbar über den Einstieg eines Investors in den Verein nach. "Wir versuchen, für alle Überlegungen offen zu sein, die uns wirtschaftlich stärker und robuster machen und uns sportlich nach vorne bringen", sagte Werder-Aufsichtsratschef Marco Bode in einem Interview mit dem "Weser-Kurier". Es gebe keine Denkverbote, so Bode.

Außerdem werde sich der Aufsichtsrat kurzfristig mit der Vertragsverlängerung von Sportchef Frank Baumann beschäftigen, so Bode. Der Verein sei insgesamt sehr zufrieden mit ihm, erklärte der Werder-Aufsichtsratchef. Es sei "sehr wichtig, diese Frage zu klären", sagte Bode, "bis zur sehr kurzen Winterpause in diesem Jahr sollte eine Entscheidung gefallen sein".

Unsicherheiten wegen Pandemie: Corona-Sorge bei Werder

Video vom 28. Oktober 2020
Die Werder-Spieler als Gruppe mit Trainer Florian Kohfeldt auf dem Weg zum Trainingsplatz.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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Dieses Thema im Programm: Nachrichten, Bremen Eins, 13. November 2020, 22:00 Uhr