5 haarsträubende Fakten zu Werders Duell mit Dortmund

Der Trend ist kein Freund der Bremer vor dem schweren Spiel heute ab 15:30 Uhr beim BVB. Umso schlimmer, dass einer gerade in Form kommt, der immer gegen Werder traf.

Werder-Spieler Romano Schmid rauft sich vor dem Torschuss-Training die Haare.
Schafft Werder nach vier Niederlagen in Folge am Sonntag in Dortmund endlich die Wende? Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

1 Nur noch Niederlagen

Werder Bremen hat als einziges Team die letzten vier Bundesliga-Spiele alle verloren. Mit der 5. Niederlage in Folge würde der Vereinsnegativrekord eingestellt werden. Acht Mal gab es bislang fünf Pleiten hintereinander, einmal auch unter Florian Kohfeldt (im Januar/Februar 2020 – damals gab es die 5. Niederlage in Serie gegen den BVB, zu Hause 0:2). Für Werder ist nun doch wieder Abstiegskampf angesagt.

2 Keine Bremer Sonntagsexperten

Werder wartet an einem Sonntag seit acht Bundesliga-Spielen auf einen Sieg, holte aus diesen acht Partien nur zwei von 24 möglichen Punkten (in dieser Saison zwei Remis und drei Niederlagen). Die Borussia ist in der Bundesliga dagegen seit sieben Sonntagspartien ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis – in dieser Saison gab es ein 2:0 gegen Wolfsburg).

3 Die unberechenbare Borussia jagt Werder

In Stuttgart erzielten Jude Bellingham und Ansgar Knauff jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Damit trugen sich in dieser Bundesliga-Spielzeit nun schon 18 Borussen in die Torschützenliste ein; kein anderes Team ist so unberechenbar. Der BVB hat damit seinen historischen Saisonrekord von 2018/19 eingestellt, der ligaweite Allzeitrekord liegt bei 20 Torschützen in einer Saison (2007/08 Werder Bremen).

4 Der BVB trifft nach der Pause, Werder kassiert davor

Der BVB erzielte 43 seiner 58 Saisontore in der Bundesliga nach der Pause (74 Prozent). Werder ist aber in der ersten Hälfte anfälliger, die Bremer mussten in dieser Spielzeit 25 der 43 Gegentreffer vor dem Wechsel hinnehmen (zuletzt drei der vier gegen Leipzig).

5 Reus hat einen echten Lieblingsgegner...

Marco Reus beendete zuletzt in Stuttgart seine längste Flaute in der Bundesliga, nach 14 torlosen Bundesliga-Partien in Folge und 1.130 erfolglosen Spielminuten hat er wieder getroffen (zuvor letztmals in der Bundesliga in Bremen). Zusammen mit seinem Tor in Manchester war Reus sogar erstmals seit Anfang 2020 wieder in zwei Pflichtspielen hintereinander erfolgreich. In zwei Bundesliga-Spielen in Folge traf er in dieser Saison noch nicht, nun sind die Aussichten für die Premiere günstig: Gegen Werder Bremen erzielte Reus in 18 Bundesliga-Spielen 14 Tore – gegen kein anderes Team war er so oft erfolgreich. In seinen letzten fünf Bundesliga-Spielen gegen Werder traf er immer (insgesamt sechs Mal).

So bekommt Werder die Corona-Sorgen der Liga zu spüren

Video vom 16. April 2021
Werder-Coach Florian Kohfeldt beobachtet mit Händen in den Taschen das Training.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 18. April 2021, 19:30 Uhr