Eisbären Bremerhaven hoffen auf 820 Zuschauer

In wirtschaftlicher Hinsicht ist die teilweise Rückkehr der Fans für den Verein wenig sinnvoll. Trotzdem möchte der Basketball-Zweitligist zum Saisonauftakt vor Publikum spielen.

Eisbären-Fans in Trikots und Matrosen-Mützen feuern leidenschaftlich ihre Mannschaft an.
Die Eisbären Bremerhaven zählen auch in Corona-Zeiten auf die Unterstützung ihrer Fans. Bild: Imago | Hartmut Bösener

Die Basketballer der Eisbären Bremerhaven starten Mitte Oktober in die neue Saison. Genauer gesagt am 17. Oktober (19 Uhr), denn dann trifft der Zweitligist am ersten Spieltag der ProA in eigener Halle auf die Rostock Seawolves. Es dauert also noch rund einen Monat, bis es in der Stadthalle erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie zum Sprungball kommt. Trotz der Vorlaufzeit ist eine seriöse Planung angesichts des Infektionsgeschehens nur schwer möglich, weshalb die Eisbären-Verantwortlichen nicht nur mit den Vertretern der Stadthalle, sondern auch aus der Politik in Gesprächen sind.

Wir müssen unsere Hausaufgaben bestmöglich machen. Die Gesundheit aller Beteiligten muss dabei an erster Stelle stehen und das wollen wir mit entsprechenden Hygienekonzepten umsetzen.

Nils Ruttmann, Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven

Am Dienstag entschieden Bund und Länder, dass im Rahmen einer sechswöchigen Testphase bei Veranstaltungen in Hallen und Stadien mit mehr als 1.000 Gästen zunächst bis zu 20 Prozent der Plätze besetzt werden. Weil die Stadthalle über eine Kapazität von 4.200 Zuschauern verfügt, könnten die Eisbären beim ersten Heimspiel vor einer Kulisse von 820 Besuchern auflaufen. Eine Zahl, bei der Verein zwar keine Freudensprünge macht, es aber als Mutmacher für die Zukunft sieht.

Rein wirtschaftlich ist das nicht lohnend. Aber wir wollen natürlich Sport vor Zuschauern betreiben und uns dementsprechend an die Normalität herantasten.

Nils Ruttmann, Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Bremen Vier läuft, 16. September, 15:15 Uhr