Was bedeuten die neuen Corona-Regeln für den Bremer Sport?

Bremen führt 2G-Plus-Regel im Breitensport ein

Bild: Imago | Marcel Lorenz

Der Senat hat eine neue Warnstufe beschlossen und somit die 2G-Plus-Regelung in Bremen ausgeweitet. Auch der Indoor-Sport ist von den neuen Bestimmungen betroffen.

Der Bremer Sport muss sich auf neue Corona-Beschränkungen einstellen. Grund dafür ist die Corona-Warnstufe 4, die der Senat angesichts der hohen Zahl von Neuinfektionen eingeführt hat. Sofern der Ausschuss der Bremischen Bürgerschaft der neuen Regelung zustimmt, tritt in der Stadt Bremen bereits ab Montag die neue Warnstufe in Kraft. "Omikron hat sich in Bremen in den vergangenen Tagen sehr schnell ausgebreitet und beherrscht das Infektionsgeschehen", sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke).

Wir führen jetzt die Warnstufe 4 ein, um bei steigenden Zahlen mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren.

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke)

In vielen Bereichen gilt künftig die 2G-Plus-Regel

Fortan gilt in vielen Bereichen die 2G-Plus-Regel, unter anderem auch im Bremer Breiten- und Vereinssport. Hiervon betroffen sind Indoor-Sportanlagen, wie etwa Schwimmbäder, Sport- und Kletterhallen oder Fitnessstudios. Zutritt erhalten demzufolge nur noch Geimpfte oder Genesene, die zudem einen tagesaktuellen Negativtest vorweisen. Sportarten, die unter freiem Himmel ausgeübt werden, sind hingegen von der Regelung ausgenommen. Auch der Schulsport ist von der neuen Bestimmung nicht betroffen.

Von der Testpflicht ausgenommen sind wiederum diejenigen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Bei Erwachsenen entfällt zudem die Testpflicht in den ersten drei Monaten nach Erhalt der zweiten Impfung. "Wer frisch geimpft ist und vor allem geboostert, hat einen sehr guten Schutz, auch gegen Omikron", sagte Bernhard. "Deswegen gibt es für diese Personen Ausnahmen von der Testpflicht."

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 6. Januar 2021, 18:06 Uhr