Bremer Volleyballerin Kim Behrens klagt gegen Verband

Beachvolleyballerin Kim Behrens legt sich mit dem Volleyball-Verband an. Die gebürtige Bremerin fühlt sich in der Ausübung ihres Berufs beschnitten.

Kim Behrens hechtet hinter einem Ball her
Kim Behrens gehört nicht zu den Volleyballerinnen, die vom DVV unterstützt werden. Bild: Imago | Beautiful Sports

Schon seit Wochen quält sich das Beachvolleyball-Duo Kim Behrens und Cinja Tillmann durch einen rechtlichen Disput mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV). Der Streit hat seinen Höhepunkt erreicht, denn das Duo hat nun Klage gegen den Verband eingereicht. "Unsere Klage hat das Gericht erreicht und wird nun geprüft", bestätigte Kim Behrens.

Duo kann nicht an internationalen Turnieren teilnehmen

Grund für die Klage ist die Leistungssport-Strategie des DVV. Danach werden Behrens/Tillmann zwar als Kader-, nicht aber als Nationalteam geführt. Das Duo kann so nicht, trotz besserer Ranglistenplatzierung, an internationalen Top-Turnieren teilnehmen. Dadurch wird den Volleyballerinnen die Möglichkeit genommen, sich international zu entwickeln und mit ihrem Sport Geld zu verdienen.

Der Deutsche Volleyball-Verband will dagegen mit Blick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 seine vier Nationalteams mit dieser Regel schützen, indem er ihnen bevorzugtes Startrecht einräumt. Beach-Sportdirektor Niclas Hildebrand hat Behrens/Tillmann deswegen mittlerweile bei mehreren FIVB-Terminen abgemeldet, obwohl sie startberechtigt waren.

Volleyballerin Behrens will gegen den DVV klagen

Kim Behrens.

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 6. November 2019, 18:06 Uhr