Sechste Heimpleite in Folge: Kohfeldt darf trotzdem weitermachen

Die Niederlage gegen Borussia Dortmund hat Werders Situation weiter verschärft. Doch Geschäftsführer Baumann vertraut seinem Trainer weiter.

Werders Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert im verregneten Weser-Stadion
Florian Kohfeldt kassierte mit seinem Team die sechste Heimpleite in Folge – so schlecht war Werder im Weser-Stadion noch nie. Bild: Imago | Kokenge

Dass es Frank Baumann inzwischen mehr als leid ist, die Trainerfrage zu kommentieren, machte Werders Sportchef auch nach der 0:2-Heimpleite am Samstag gegen Borussia Dortmund deutlich. Mantraartig predigte der 44-Jährige im Gespräch mit den Pressevertretern: "Wir reden weiter mit dem Trainer und nicht über den Trainer."

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Werder so schlecht wie nie im Weser-Stadion

Baumann hält also weiter an Coach Florian Kohfeldt fest – trotz der immer bedrohlicher werdenden Situation: Die Niederlage gegen die Dortmunder war die neunte in den vergangenen zehnten Spielen und die sechste Heimpleite in der Bundesliga nacheinander. So schlecht war Werder im heimischen Weser-Stadion noch nie.

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Dennoch glaubt Baumann weiterhin fest an den Klassenerhalt, für den es nun aber eine Serie brauche. Ein Motivationsproblem erkennt er nicht. Im Gegenteil: "Viele haben uns abgeschrieben, das spornt mich und uns zusätzlich an", sagte Baumann und ergänzte mit – zumindest für seine Verhältnisse – deutlicher Vehemenz: "Wir können und wir werden es schaffen. Diese Überzeugung haben wir nach wie vor."

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Dieses Thema im Programm: ARD, Sportschau, 22. Februar 2020, 19 Uhr