Baskets Oldenburg verlieren erstes Halbfinale gegen Alba Berlin

Die Berliner klauen den Oldenburgern damit den Heimvorteil. Im Schlussspurt mussten die Baskets bei der 93:100–Niederlage auf mehrere Leistungsträger verzichten.

Die Oldenburger erwischten dabei vor 6.000 Zuschauern in der eigenen Halle den etwas besseren Start, aus dem sie allerdings kein Kapital schlagen konnten. Nach dem zweiten Viertel lagen sie gegen die Berliner knapp mit 44:46 zurück. Schlecht begann der dritte Durchgang aus Oldenburger Sicht: Aufgrund der schwachen Defensive stand es zwischenzeitlich aus Sicht der Baskets gar 46:57. Beeindrucken ließen die Oldenburger sich davon allerdings nicht. Stattdessen drehten sie dank eines starken Will Cummings die Partie und gingen mit einer 73:72-Führung in das letzte Viertel.

Zum wichtigen Sieg in der ersten Playoff-Partie gegen die Berliner und ihren besten Werfer Peyton Siva (26 Punkte) reichte es jedoch nicht. Nach Philipp Schwethelm mussten mit Rasid Mahalbasic und Cummings zwei weitere Leistungsträger die Partie nach ihrem jeweils fünften Foulspiel vorzeitig beenden. Das nutzten die Berliner souverän.

Mit dieser Niederlage haben die Oldenburger ihren Heimvorteil verloren. Sie müssen jetzt mindestens einmal in Berlin gewinnen, um in das Finale einzuziehen.

Die erste Chance besteht dafür bereits am Mittwoch (20:30 Uhr), wenn die beiden Teams in der Hauptstadt aufeinandertreffen.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 02. Juni 2019, 19:30 Uhr