Nächste Runde im Basketball-Zoff: "Eisbären sind unverschämt"

Die Eisbären Bremerhaven schreien nach dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga Zeter und Mordio. "Unehrenhaftes Verhalten?!" Die Baskets Oldenburg reagieren empört.

Baskets-Trainer Mladen Drijencic gestikuliert am Spielfeldrand.
Haben kein Verständnis für die Vorwürfe aus Bremerhaven: Coach Mladen Drijencic und seine Baskets Oldenburg. Bild: Imago | Andreas Burmann

Die Basketballer aus Oldenburg wollen die schweren Vorwürfe der Eisbären Bremerhaven nicht auf sich sitzen lassen. Nachdem die Eisbären am Sonntag aus der Bundesliga abgestiegen waren, warf Geschäftsführer Wolfgang Grube im Interview mit dem Sportblitz den Oldenburgern "unehrenhaftes" Verhalten und "Wettbewerbsverzerrung" vor.

Der Grund: Die Baskets Oldenburg unterlagen im Paralellspiel gegen Abstiegskonkurrent Crailsheim mit 87:99. Dass der Tabellenzweite dabei seinen besten Spieler Will Cummings geschont hatte, kritisierten die Eisbären zudem in einer offiziellen Mitteilung als "klares Statement gegen den Nachbarn aus dem Norden". Die Oldenburger wiesen den Vorwurf am Montag energisch zurück.

Die Bremerhavener tun gut daran, den Finger nicht auf andere zu richten. Den Abstieg aus der BBL haben sie sich selber zuzuschreiben. Solche Statements sind eines Erstligisten unwürdig und zudem in der Sache bodenlos und unverschämt.

Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der Baskets

Die Bremerhavener verloren am letzten Spieltag selbst mit 87:90 beim Mitteldeutschen BC und fielen dadurch in der Tabelle noch hinter Crailsheim zurück. Die Oldenburger begründeten den Einsatz des nicht allerstärksten Teams damit, dass sie "drei Spiele innerhalb von fünf Tagen zu bestreiten mit zwei langen Auswärtsfahrten" hatten und betonten, dass sie mit einem Sieg in die abschließende Playoff-Runde gehen wollten.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 13. Mai 2019, 18:06 Uhr