11. Pleite im 22. Spiel: Eisbären laufen den Ansprüchen hinterher

Die Bremerhavener Basketballer haben im Derby gegen Rasta Vechta mit der 95:109-Niederlage einen herben Dämpfer erlitten – nur Rang acht, statt Playoff-Platz.

Nach der Schlusssirene ließen die Eisbären ihre Köpfe hängen, ihre Blicke leer. Die Niederlage in eigener Halle gegen Abstiegskandidat Rasta Vechta schmerzte.

Das Zweitliga-Derby mit 95:109 (54:54) zu verlieren war nicht einkalkuliert, schließlich wollten die Bremerhavener zehn Spieltage vor Hauptrunden-Schluss längst sicher auf einem Playoff-Platz stehen. Stattdessen dieser herbe Dämpfer und nur Rang acht von 17 in der Tabelle.

Wir sind nicht da, wo wir sein wollen. Wir haben viel zu tun.

Eisbären-Coach Michael Mai im Sportblitz

Eisbären defensiv zu schwach

Vor allem in der Defensive. Da nützt es wenig, dass die Eisbären offensiv zu den stärksten der Liga gehören, durch die wackelige Verteidigung machen sie sich alles zunichte und laufen den eigenen Ansprüchen hinterher.

"Mit unserer Defensiv-Schwäche haben wir sie stark gemacht", monierte Coach Mai, "da waren wir einfach nicht gut und haben sie in einen Rhythmus kommen lassen." Für Anthony Yebo, der beste Werfer der Bremerhavener, ist klar, woran es hapert: "Das ist einfach Kopfsache. Es muss einfach 'klick' machen – bei der ganzen Mannschaft."

Viel Zeit bleibt Mai und seinen Eisbären nicht mehr und am Samstagabend um 19:30 Uhr geht es direkt weiter mit dem Duell bei den Artland Dragons. Der nächste Gegner aus der Abstiegszone also und höchste Zeit, dass es 'klick' macht.

Autorin

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 10. Februar 2022, 18:06 Uhr