Interview

Corona-Fälle im Team: 5 Fragen an Eisbären-Chef Nils Ruttmann

Auch der Geschäftsführer der Bremerhavener Basketballer ist an Corona erkrankt. Er spricht über die aktuelle Situation und blickt auf die turbulente Saison zurück.

Nils Ruttmann sitzt auf einem Stuhl und schlägt die Hände hinter dem Kopf zusammen.
Das Corona-Virus hat auch Eisbären-Manager Nils Ruttmann erwischt. Bild: Imago | Eibner
Herr Ruttmann, erneut gibt es einige Corona-Fälle bei den Eisbären. Auch Sie sind positiv getestet worden. Wie geht es Ihnen und den weiteren Erkrankten mittlerweile?
Erfreulicherweise kann ich berichten, dass es mir nach ein paar Tagen mit Grippesymptomen und viel Schlaf, viel Tee und der Wärmflasche wieder besser geht. Das kann ich auch über die betroffenen Spieler sagen. Leider gab es dieses Mal durch die Bank viele Symptome, aber auch hier wird es besser.
Wird es für das Team noch ein richtiges Saisonende geben, bei dem alle zusammenkommen?
Die ersten gesunden Spieler sind bereits in den Urlaub gereist. Diese haben wir auch nicht gebeten, jetzt noch zwei Wochen zu warten, bis hoffentlich wieder alle zusammenkommen können. Die Verabschiedung hat in diesen Fällen dann per Video-Meeting oder telefonisch stattgefunden.
Die Eisbären haben in der Hauprunde den 3. Platz erreicht. Haben Sie Ihr Saisonziel damit erreicht?
Wir hatten uns vor der Saison vorgenommen, konkurrenzfähig zu sein und um die oberen Plätze mitzuspielen. Ich denke, das ist uns gelungen. Vor allem, weil es ja ein paar Unwägbarkeiten gab wie ein Vierteljahr ohne Heimspiele, zwei Quarantänen und einige schwerere Verletzungen.
Wie geht es mit den Vertragsgesprächen weiter, wenn enige Spieler noch in Quarantäne sind?
Die Verträgsgespräche laufen nicht nur in der Off-Season, sondern über das gesamte Jahr. Bei den Spielern in Quatantäne sind jetzt Video-Meetings oder Telefongespräche gefragt. Das haut den Zeitplan nicht kaputt.
Wie blicken Sie auf die kommende Saison? Kann alles nur besser werden?
Ein wenig darf man das schon so sagen, ja (lacht). Ein Basketball-Spiel lebt am allermeisten davon, dass Zuschauer dabei sind. Deswegen freue ich mich, wenn wir eines Tages wieder Zuschauer dabei haben dürfen und sicherstellen können, dass auch alle gesund bleiben.

(Die Fragen stellte Ariane Wirth. Aufgezeichnet von Karsten Lübben.)

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Video vom 15. April 2021
Der Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven Nils Ruttmann im Studiogespräch.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Ariane Wirth Moderatorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Mittag, 12:40 Uhr