US-Mathematiker: HSV steigt ab, Werder nicht

Harte Zeiten für Werders Nordrivalen: Nach Berechnungen von Mathematikern in den USA steigt der Hamburger SV am Ende der Saison ab, Werder kommt noch mal davon.

HSV-Raute mit dem Aufdruck Abstieg
Bild: dpa | Ralph Peters

Überwintern muss Werder auf dem Relegationsplatz. Doch absteigen müssen die Bremer am Saisonende nicht. Das sagen jedenfalls Mathematiker der renommierten US-amerikanischen Statistik-Webseite "FiveThirtyEight". Die Wissenschaftler haben für ihre Berechnungen die Saison mehrere tausend Male simuliert, um so die Chancen jedes Teams auf den Titelgewinn, beziehungsweise den Abstieg, zu schätzen.

Demnach erspielen sich die Bremer 36 Zähler und landen auf Rang 15. Allerdings ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz hauchdünn. Belegt wird Platz 16 vom VfB Stuttgart, der ebenfalls 36 Punkte einfährt, jedoch ein leicht schlechteres Torverhältnis aufweist.

Hamburg und Köln steigen ab

Auch die beiden Absteiger stehen für die Mathematiker fest: Den Berechnungen zu Folge erwischt es erstmals in seiner Vereinsgeschichte den Hamburger SV. Mit 34 Punkten und als Tabellenvorletzte werden die Hamburger den Gang in Liga zwei antreten müssen. Der 1. FC Köln, aktuell mit gerade mal sechs Zählern Tabellenschlusslicht, wird in der Rückrunde zwar noch eine Aufholjagd starten, aber den Abstieg nicht verhindern können.

Auch die Meisterfrage hat die Statistiker natürlich beschäftigt. Aber das Ergebnis ist wenig überraschend. Die Bayern werden's machen, gefolgt von Borussia Dortmund auf Rang zwei.

Übrigens: auch in der vorangegangenen Saison hatten die Rechen-Experten von "FiveThirtyEight" einen Ausblick gewagt – mit ähnlichem Resultat: Werder sahen sie auf Rang 15, den HSV auf Platz 17. Es kam anders. Damit hatten sie nicht gerechnet ...

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 27. Dezember 2017, 15:40 Uhr