FC Oberneuland gewinnt Bremer Masters

Mit einem 3:1 gegen den Blumenthaler SV hat sich der FC Oberneuland im Finale durchgesetzt und die 30. Auflage des Amateurturniers gewonnen.

Zum Jahresabschluss spielten die acht besten Amateurteams der Bremen-Liga aus der vergangenen Saison beim Bremer Masters 2017. Mit den gut 5.000 Zuschauern, die die Veranstalter erwarteten, war es eines der deutschlandweit größten Amateurhallenturniere.

Besonders gespannt waren die Fans auf den Auftritt des Titelverteidigers von 2016. Nach dem internen Machtkampf mit den Entlassungen von Trainer Sasa Pinter und Sportchef Klaus Gelsdorf sowie dem Spielerstreik steht der Bremer SV vor einer Zerreißprobe. Acht Spielern reichte es – sie wollten den Bremen-Ligisten in der Winterpause verlassen.

Bremer SV kein Favorit

Allerhand Turbulenzen also am Panzenberg, weshalb der vom Interimstrainer zum Chefcoach beförderte Cengiz Cakir dem Amateurturnier keinen allzu großen Stellenwert beimaß. Während sich die anderen Teams mit Trainingseinheiten in der Halle auf das Turnier hatten vorbereiten konnten, hatte Cakir alle Hände voll zu tun, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen.

Entsprechend landete der derzeitige Tabellenführer der Bremen-Liga in der Gruppe A auch auf dem zweiten Rang hinter dem Blumenthaler SV, der wie in den vergangenen Jahren auch schon mit einer lautstarken Fangemeinde angereist waren. In der Gruppe B schafften erwartungsgemäß der FC Oberneuland und der Leher TS den Sprung ins Halbfinale.

Alexander Arnold bester Spieler

Die Gewinnermannschaft FC Oberneuland
Sie jubelten am Ende: Die Fußballer vom FC Oberneuland.

In einem spannenden Finale besiegte der FC Oberneuland den Blumenthaler SV mit 3:1 und sicherte sich den Titel. Zum besten Spieler wurde Alexander Arnold (Bremer SV) gewählt, bester Torschütze wurde Tim Pendzich (Blumenthaler SV), bester Torhüter Malte Seemann (Bremer SV).

Traditionell ist das Bremer Mastersturnier auch immer ein beliebter Ort, um alte Bekannte wiederzusehen und das abgelaufene Jahr zusammen Revue passieren zu lassen. An Gesprächsstoff dürfte es den beteiligten Teams wohl nicht gemangelt haben.

Weitere Informationen

  • Lutz Hambach

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 17. Dezember 2017, 11 Uhr