Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt: Keine Poller in Bremen

  • Am Montagnachmittag ist der Bremer Weihnachtsmarkt eröffnet worden
  • Ein Jahr nach dem Anschlag in Berlin ist Sicherheit noch ein Thema
  • Polizei warnt vor Taschendieben im Gedränge
Beleuchteter Weihnachtsmarkt am Abend, von oben betrachtet
Der Bremer Weihnachtsmarkt beginnt am 27. November und geht bis zum 23. Dezember.

Eine akute Gefahr für die Weihnachtsmärkte in Bremen bestehe nicht, sagte Polizeisprecher Nils Matthiesen. Trotzdem sei die Bremer Polizei auf alles vorbereitet. Beamte in Uniform und Zivil seien verstärkt vor Ort. Wie bereits im vergangenen Jahr arbeitet die Polizei auch diesmal wieder mit einem Sicherheitsdienst zusammen. Das habe sich bewährt, so Matthiesen weiter.

Keine fest installierten Sperren und Blockaden

Anders als in vielen anderen Städten – etwa auch in Bremerhaven – wird es in Bremen keine fest installierten Sperren und Blockaden rund um die Marktbereiche und auf den Zufahrtsstraßen geben. Das sei angesichts der Örtlichkeiten nicht möglich, so Mathiesen. Beispielsweise müssten ja auch die Straßenbahnen weiter fahren können. Trotzdem sei die Polizei vorbereitet. "Bei akuter Gefahr können wir flexible Zufahrtssperren errichten", so der Polizeisprecher.

Leute, passt auf Eure Wertsachen auf! Es sind viele Taschendiebe unterwegs. Achten Sie auf Ihre Taschen und das Gepäck! Dann klappt das schon.

Nils Matthiesen, Sprecher der Polizei Bremen

Achtung, Taschendiebe!

Die Polizei empfiehlt den Besuchern, größere Taschen zu Hause zu lassen. Ansonsten könne es passieren, dass man kontrolliert werde. Überhaupt sei es sinnvoll, nur das mit zum Weihnachtsmarkt zu nehmen, was man wirklich dort braucht. Auch in diesem Jahr rechnet die Polizei wieder mit vielen Taschendieben, die im Gedränge der Märkte unterwegs sind.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 27. November 2017, 8 Uhr