Bremer Hafen-Logistikkonzern BLG bekommt 53 Millionen Euro

Ein Mitarbeiter auf dem Autoterminal der BLG Logistics Group in Bremerhaven (Archivbild)

Bremer Hafen-Logistikkonzern BLG bekommt 53 Millionen Euro

Bild: DPA | Ingo Wagner
  • Finanzspritze kommt aus dem Corona-Hilfsfonds
  • Kreditwürdigkeit des Unternehmens soll verbessert werden
  • FDP fordert, die Risiken zu minimieren

Der Bremer Hafen-Logistikkonzern BLG bekommt 53 Millionen Euro aus dem Corona-Hilfsfonds. Das hat der Senat am Mittag beschlossen. Damit soll die Kreditwürdigkeit des Unternehmens verbessert werden.

Außerdem will die Stadt in den kommenden fünf Jahren auf Ausschüttungen der BLG verzichten. Das hatte Bremen schon im vergangenen Jahr getan. Dadurch steigt die Bezuschussung der BLG nach buten un binnen-Informationen auf rund 100 Millionen Euro.

BLG brauche laut FDP strategischen Investor

Die FDP in der Bremischen Bürgerschaft forderte erneut, die Risiken zu minimieren. Bremen dürfe nur noch in den Bereichen der BLG Anteile haben, die für den Standort wichtig sind, zum Beispiel im Container- und Autoumschlag. Für Investments in andere internationale Projekte brauche die BLG einen strategischen Investor, der die Anteile der Stadt Bremen übernimmt, so die FDP.

Die BLG beschäftigt weltweit rund 12.000 Mitarbeiter in zehn Ländern; auf dem Bremerhavener Autoterminal sind davon rund 1.300 Menschen beschäftigt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 16. November 2021, 17 Uhr