Zugbegleiterin der Nordwest-Bahn soll Impfpass gefälscht haben

Ein Junge zeigt seinen Impfpass.
Bild: DPA | Julian Stratenschulte
  • Schaffnerin soll gefälschten Impfpass besessen haben
  • Frau droht jetzt die fristlose Kündigung
  • Charge der Corona-Impfung soll nicht existieren

Eine Zugbegleiterin der Nordwest-Bahn (NWB) steht im Verdacht, ihren Impfpass gefälscht zu haben. Wie die "Nordwest-Zeitung" berichtete, hatte das Unternehmen nach einem anonymen Brief die Bundespolizei über den Verdacht informiert. Daraufhin kontrollierten laut Bundespolizei Beamte die Frau Anfang Dezember während der Arbeitszeit im Bahnhof Oldenburg.

Der Impfpass wurde demnach bei einer zentralen Kontrollstelle, die im niedersächsischen Sozialministerium angesiedelt ist, überprüft. Dort sei herausgekommen, dass die angegebene Charge der Corona-Impfung gar nicht existiert, sagte ein Sprecher der Privatbahn der Zeitung. Der Mitarbeiterin drohe nun die fristlose Kündigung.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 22. Dezember 2021, 12 Uhr