Weg ist frei für neuen Busbahnhof in Bremen

  • Bauarbeiten sollen laut Bericht 2019 beginnen
  • Standort ist das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs
  • Stadt hat sich mit Grundstücksbesitzern geeinigt
der alte Güterschuppen in Bremen
Auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs sollen ab 2020 die Fernbusse halten. Bild: dpa | Ingo Wagner

2020 sollen nach Informationen der Zeitung "Weser-Kurier" die ersten Fern- und Reisebusse auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs halten. Bremen habe sich mit dem Immobilienunternehmer Buhlmann geeinigt. Ihm gehört der größte Teil des Areals zwischen dem Breitwenweg, der Bürgermeister-Smidt-Straße und der Straße "Beim Handelsmuseum". Die Stadt zahlt dem Unternehmer einen mittleren dreistelligen Betrag pro Quadratmeter, so die Zeitung.

Parkhaus und Hotel geplant

Dem Bericht zufolge sollen neben dem neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf dem Gelände ein Hotel und ein Parkhaus entstehen, deren Bauherr Buhlmann sein soll. Auch mit den weiteren Eigentümern des insgesamt knapp 4.270 Quadratmeter großen Grundstücks hat sich die Stadt geeinigt. Die Verhandlungen hatten länger gedauert als zunächst geplant. Schon vor drei Jahren hatte die Bremer Baudeputation beschlossen, dass es einen neuen Standort für den ZOB geben soll.

Mehr Komfort für Busreisende

Die Zeitung zitiert einen Sprecher der Bremer Baubehörde, wonach in Kürze ein Architektenwettbewerb für die Bebauung des Geländes starten soll. Baubeginn könnte dann im kommenden Jahr sein. Für die Busreisenden werde sich der Komfort deutlich erhöhen: Der Abfahrtsbereich soll komplett überdacht werden. Außerdem sollen ein Kiosk, ein Ticketschalter und ein Sanitärbereich entstehen. Bislang halten die Fernbusse unter anderem direkt am Breitenweg. Die Lage der Haltestellen dort wurde von vielen Fahrgästen, Bus- Auto- und Radfahrern als unhaltbar beschrieben.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 6 Januar 2018, 7 Uhr