Lieferprobleme verzögern Zech-Bauarbeiten in Bremer Überseestadt

Baustelle für neue Zech-Zentrale am Europahafen
Der Zech-Konzern will künftig auch im sogenannten Europahafenkopf seine Zentrale bezahlen. Bild: Radio Bremen | Heike Kirchner
  • Zech-Bauten in Überseestadt später fertig als geplant
  • Mieter können nicht im Juli, sondern erst im November einziehen
  • Grund für Verzögerungen laut Unternehmen Lieferschwierigkeiten

Der Gebäudekomplex rund um die künftige Zech-Zentrale in der Bremer Überseestadt wird vier Monate später bezugsfertig als geplant. In einem Schreiben wurde künftigen Mietern mitgeteilt, dass sie nicht wie ursprünglich geplant im Juli, sondern erst im November einziehen können.

Bauherr des 300-Millionen-Projekts ist der Bremer Zech-Konzern. Ein Unternehmenssprecher begründet die Verzögerungen unter anderem mit Lieferschwierigkeiten bei Materialien für den Innenausbau.

Die durch Corona und jetzt auch durch den Krieg in der Ukraine entstandenen Verwerfungen in der Bauwirtschaft – mit erheblichen verlängerten Lieferzeiten von Baumaterial – wirken sich auch auf die geplante Fertigstellung des Quartiers am Europahafenkopf aus. Hinzu kommen zum Teil personelle Engpässe bei beauftragten Nachunternehmern.

Holger Römer, Sprecher des Zech-Konzerns

Im sogenannten Europahafenkopf entstehen über 300 Wohnungen, 35.000 Quadratmeter an Büroräumen und großzügige Gastronomie-Flächen. Außerdem plant der Zech-Konzern, dort seine künftige Zentrale zu beziehen.

Über diese Bauwerke streiten Bremer und Bremerinnen

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 11. Mai 2022, 19:30 Uhr