Extreme Sturmflut: 532.257 Menschen im Land Bremen wären betroffen

  • Bundesländer haben Zahlen neu berechnet
  • Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung"
  • Insgesamt wären an der deutschen Küste 2,2 Millionen Menschen betroffen
Straßenlaternen stehen mitten im Wasser.
Überflutungen in Bremerhaven nach der Sturmflut vom Montag.

Nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung haben die Bundesländer neu berechnet, wie viele Menschen von einer extremen Sturmflut an der Küste betroffen wären. Die Angaben beziehen sich auf seltene Hochwasserereignisse, wie sie statistisch alle 200 Jahre oder seltener auf Nord- und Ostseeküste treffen. Solche Sturmfluten würden Deiche und andere Schutzvorrichtungen an ihre Grenzen bringen. Eine EU-Richtline verlangt, dass die Länder die Zahlen neu berechnnen.

Insgesamt wären danach 2,2 Millionen Menschen in möglichen Überflutungsgebieten betroffen, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung." Das sind noch einmal 68.000 Menschen mehr als bei der letzten Berechnung vor fünf Jahren. In Bremen und Bremerhaven würden 532.257 Bewohner von den Wassermassen bedroht. In Niedersachsen wären es 1,13 Millionen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 12. Februar 2020, 23:30 Uhr