In Bremen hat das "Raumfahrtjahr" begonnen

  • 100 Aktionen und Veranstaltungen sind geplant
  • Raumfahrt ist ein "Beschäftigungsmotor" in Bremen
  • Internationaler Kongress im Herbst

Bremen feiert sich als Raumfahrtzentrum

Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens OHB bei der Arbeit

In Bremen hat das "Raumfahrtjahr" begonnen. Mit rund 100 Aktionen wollen die Veranstalter die Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt bis zum Herbst über Forschung und Technik im Weltall informieren. Anlass für die Veranstaltungsreihe ist der International Astronautical Congress, zu dem im Oktober 2018 rund 4.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt erwartet werden.

Es sind die wichtigsten Persönlichkeiten der weltweiten Raumfahrtszene, die im Herbst dieses Jahres für fünf Tage an die Weser kommen. Unter dem Titel "Sternstunden 2018" wollen die Veranstalter im Vorfeld darauf aufmerksam machen, dass Bremen "einer der weltweit wichtigsten Standorte für Luft- und Raumfahrt" ist.

Raumfahrt ist ein Teil von Bremen

Etwa 12.000 Menschen arbeiten in Bremen und umzu in dieser Branche. Viele Vorträge und Ausstellungen stehen bis zum Herbst auf dem Programm. Bremer können außerdem gratis hinter die Kulissen der Raumfahrtindustrie schauen – zum Beispiel im Fallturm oder im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

Im Bremer Airbus-Werk kann man den Bau einer Ariane-Rakete verfolgen oder das Modell der Raumstation "ISS" besichtigen. Zum Auftakt der "Sternstunden" wurde eine Ausstellung über Frauen in der Raumfahrt im Bremer Universum eröffnet. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) sprach davon, dass Raumfahrt die Menschen fasziniere – und in Bremen ein Beschäftigungsmotor sei.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 11. Januar 2018, 19:30 Uhr