Die jungen Ärzte vom Klinikum Bremen-Mitte

Krankenhaus-Soaps aus den USA gibt es genug. Wir begleiten im Klinikum Bremen-Mitte drei Berufsanfänger – ohne Drehbuch. Alle Folgen der aktuellen buten un binnen-Wochenserie schon jetzt!

Drei junge Ärzte im weißen Kittel.

Eine Frau, zwei Männer, alle drei Ende 20 und am Anfang ihrer Facharztausbildung: Anästhesistin Carolin Witulski, Dermatologe Malte Schmelter und Chirurg Anas Preukschas lernen und arbeiten am Klinikum Bremen-Mitte.

Wir lernen die drei kennen – beruflich und privat. Ist alles so, wie sie sich das vorgestellt haben? Wie sehen ihre Hoffnungen und Wünsche aus? Und welche Schwierigkeiten gibt es?

Lernen, mit der täglichen Verantwortung umzugehen

Im Narkoseraum versucht Anästhesistin Carolin Witulski ihrer Patientin die Angst vor einer Operation zu nehmen. Dermatologe Malte Schmelter muss sich unterdessen auf der Station um einen Patienten kümmern, der Hautkrebs haben könnte.

Der Moment kurz bevor der Patient schläft, ist für mich unglaublich intensiv.

Carolin Witulski, Anästhesistin

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Carolin Witulski mit Mundschutz und OP-Kleidung

Der Oberarzt ist immer in Rufweite

Auch wenn sie noch Anfänger sind: Die drei jungen Ärzte haben schon volle Verantwortung. In kniffeligen Situationen oder im Notfall können sie allerdings Oberärzte zu Hilfe holen.

Wir verlangen nicht von einem jungen Kollegen, dass er alles weiß und alles kann, wenn er von der Uni kommt.

Oberarzt Kjell Kaune, Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und medikamentöse Tumortherapie

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Malte Schmelter und Oberarzt Kjell Kaune schauen in die Patientenakten

Unter Anleitung arbeiten

Anästhesistin Carolin Witulski und Chirurg Anas Preukschas arbeiten gemeinsam bei einer großen Krebs-Operation. Wie steht es um ihren Patienten?

Bei einer Operation ist die Phase am spannendsten, bei der man entscheidet, ob man den Tumor entfernen kann.

Anas Preukschas, onkologischer Chirurg

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Anas Preukschas am Operationstisch

Ausgleich zum stressigen Job

Wie kann eine angemessene Work-Life-Balance als Arzt gelingen? Dermatologe Malte Schmelter bloggt in seiner Freizeit über Fitness, Lifestyle und Medizin. Dort teilt er seine Berufserfahrungen mit und gibt Tipps für Studierende. Ein Netz-Doktor möchte er trotzdem nicht sein. Sein Kollege, der Chirurg Anas Preukschas, ist gerade weit vom Feierabend entfernt – er startet in seinen 24-Stunden-Dienst.

Ein 24-Stunden-Dienst ist schon etwas Tolles. Es kann jederzeit irgendetwas passieren. Das ist auch ein bisschen Abenteuer.

Anas Preukschas, onkologischer Chirurg

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Anas Preukschas legt Telefon im Dienstzimmer auf

Alltag in der Notaufnahme

Für Chirurg Anas Preukschas hat der 24-Stunden-Dienst begonnen. Er pendelt zwischen Notaufnahme und Nachtruhe.

Es ist schon gut, wenn man sich auch mal hinlegt – selbst wenn es nur ein oder zwei Stunden sind. Das hilft auch.

Anas Preukschas, onkologischer Chirurg

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Blick in den Gang der Notaufnahme

Das Klinikum Bremen-Mitte in Zahlen

Klinikum Bremen Mitte
Quelle: Gesundheit Nord
  • Lea Reinhard
  • Alexander Noodt

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 16. bis 21. April 2018, jeweils 19:30 Uhr