Atombunker in Bremen wird zum Hochsicherheits-Rechenzentrum

  • Betreiber spricht von sicherstem Rechenzentrum Europas
  • Zwei Meter dicke Wände schützen Datenbestand
  • 2.500 Quadratmeter für Datenspeicher
Bunt angeleuchtete Kabel
Bild: Imago / Christian Ohde

Im Bremer Stadtteil Walle wird in einem ehemaligen Luftschutz- und Atombunker ein Hochsicherheits-Rechenzentrum eröffnet. Die Bremer Firma Consultix beschreibt es als eines der sichersten in Europa.

Der ehemalige Atombunker besteht aus zwei Meter dicken Stahlbeton-Wänden. Sie sollen sogar Flugzeugabstürzen standhalten. Im Inneren des Bunkers sorgen Wärmebild-Kameras und Türen mit Iris-Erkennung dafür, dass kein Unbefugter sich Zugang zu den Serverräumen verschaffen kann.

Vor Hackerangriffen sollen Firewalls und Anti-Schadsoftwareprogramme das Rechenzentrum schützen. Damit erfüllt es den höchsten europäischen Standard für Datensicherheit. Unternehmen können in dem ehemaligen Bunker auf 2.500 Quadratmetern ihre Daten auf Servern hinterlegen oder eigene Rechner unterbringen. Der Umbau vom Bunker zum Rechenzentrum hat mehrere Millionen Euro gekostet.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 14. November 2017, 23.20 Uhr.