Mehr Bundesmittel für den Küstenschutz

  • Vier Millionen Euro mehr vom Bund für Küstenschutz
  • Deicherhöhungen sollen bis 2030 abgeschlossen sein
  • Rund 165 Millionen Euro sind noch bereitzustellen
Der erhöhte Weserdeich bei Aschwarden
Überall entlang der Weser sollen die Deiche bis 2030 erhöht werden. Bild: DPA | Klaus Nowottnick

Bremen hat im Jahr 2017 beim Bund erfolgreich mehr Mittel für den Küstenschutz eingeworben. Insgesamt vier Millionen Euro wurden so dem Bundesland zusätzlich zur Verfügung gestellt. Insgesamt waren es 16,5 Millionen Euro, die für Deichverstärkungsmaßnahmen investiert werden konnten.

Nach aktuellem Erkenntnisstand sind von der insgesamt 80 Kilometer langen Küstenschutzlinie insgesamt 52 Kilometer Deiche zu erhöhen. Bis Ende 2017 sind davon bereits rund 26 Kilometer um im Schnitt einen Meter erhöht worden. Bremen hat hierfür bisher insgesamt rund 115 Millionen Euro für die Baumaßnahmen eingesetzt. Diese Mittel setzen sich zusammen aus einem Bundesanteil von rund 75 Millionen Euro, einem Landesanteil von rund 31 Millionen Euro und einem Anteil der EU von rund neun Millionen Euro.

Generalplan gibt Ziel vor

Grundlage aller Deichbaumaßnahmen ist der im Jahre 2007 von Niedersachsen und Bremen beschlossene Generalplan Küstenschutz. Um den Plan vollständig umzusetzen, werden rund 280 Millionen Euro ausgegeben werden. Bis 2030 sind noch etwa 165 Millionen Euro dafür aufzubringen.

Derzeit wird in Bremen an der Schlachte im Bereich der Eisenbahnbrücke, im Bereich des Neustädter Hafens, an der Schleuse Oslebshausen und im Werderland gebaut. In Bremen-Nord im Bereich der Bahrsplate sowie des Klärwerkes an der Bundesstraße 74 und in Bremerhaven an der Nordschleuse, am Seedeich und auf der Luneplate.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 3. Januar 2018, 23:20 Uhr