Jury nominiert Bremer Landesbank als bestes Gebäude der Welt

  • Britisches Architekten-Institut zeichnet die weltbesten Neubauten aus
  • Bremer Landesbank ist einziges nominiertes Gebäude in Deutschland
  • Preis wird alle zwei Jahre an Bauten mit besonderem Charakter vergeben
Gebäude der Bremer Landesbank
Der Hauptsitz der Bremer Landesbank, 2016 fertiggestellt, wurde vom Royal Institute of British Architects für eine renommierte Auszeichnung nominiert.

Der Hauptsitz der Bremer Landesbank wurde 2016 fertiggestellt. Die verantwortlichen Architekten, Adam Caruso und Peter St. John, haben ihre Büros in London und Zürich. Sie haben bereits viele Museums- und Galeriebauten sowie andere öffentliche Gebäude geplant und umgesetzt.

Zur Bremer Landesbank schreiben die beiden Architekten in ihrer Bewerbung: Die Fassade nehme Bezug auf die nordeuropäische Tradition einer ausdrucksstarken Backsteinbauweise. Das Gebäude sei eine Referenz auf die Weser-Renaissance, wie sie beim Bremer Rathaus und der Stadtwaage zu finden sei: "Hanseatische Tradition von reservierter Qualität".

Mit ihrer Lage nahe des mittelalterlichen Rathauses und des Doms sollte sie keine übermäßige Aufmerksamkeit auf sich lenken und sich in Zurückhaltung üben, dabei aber in ein Gewand von höchster Qualität gehüllt sein.

Caruso St. John Architects

Der RIBA International Prize wird alle zwei Jahre vom "Royal Institute of British Architects" vergeben. Ausgezeichnet werden Gebäude, die exzellentes Design, ambitionierte Architektur und gesellschaftlichen Einfluss miteinander verbinden. Für den Preis konnten sich Architekten aus aller Welt bewerben.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 12. Dezember 2017, 19.30 Uhr