Nach dem A28-Unfall bei Hude: Sperrung ist aufgehoben

Flüssiger Asphalt, der auf A28 ausgelaufen ist, wird heute weggefräst

Bitumen ist aus einem umgekippten LKW gelaufen
Bild: DPA | TNN/Thomas Lindemann
Bild: DPA | TNN/Thomas Lindemann

25 Tonnen Bitumen ergossen sich am Mittwochmorgen über die Fahrbahn. Seitdem hatten Experten unter Hochdruck daran gearbeitet, den Belag zu entfernen.

Gegen 14 Uhr am Nachmittag wurde die Sperrung der Fahrbahn in Richtung Stuhr aufgehoben. Bis zuletzt hatte eine Spezialfirma daran gearbeitet, das Bitumen, das sich nach einem Lkw-Unfall am Mittwoch auf die Fahrbahn ergossen hatte, zu entfernen.

Millimeterarbeit beim Fräsen

Ein Fräsunternehmen aus Twistringen hatte die Arbeiten übernommen, erklärt Alfred Giesmann von der Autobahnmeisterei Oldenburg. Die Firma sei auf Asphaltarbeiten spezialisiert, insbesondere auf das Abfräsen von Asphalt. Das Entfernen des Bitumens war überaus aufwendig. Außerdem durfte der eigentliche Straßenbelag beim Fräsen nicht beschädigt werden – das sei Millimeterarbeit, so der Chef der Autobahnmeisterei Alfred Giesmann.

Er habe schon einige Unfälle mit ungewöhnlichen Lkw-Ladungen erlebt. Einen ausgelaufenen Bitumen-Sattelschlepper auf einer Autobahn hatte er bislang aber noch nie.

A28-Sperrung nach Lkw-Unfall bei Hude: 25 Tonnen Bitumen ausgelaufen

Video vom 29. September 2021
Ein umgekippter Lastwagen liegt auf der A28 in einer großen Lache aus flüssigem Bitumen.
Bild: Nonstopnews
Bild: Nonstopnews

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 30. September 2021, 8 Uhr