Bremerin wird neue Chefin des Deutschen Museumsbundes

Wiebke Ahrndt, Direktorin vom Übersee-Museum, spricht bei einer Zeremonie, bei der menschliche Überreste aus dem Sammlungsbestand des Übersee-Museums an eine Delegation aus dem Bundesstaat Hawai‘i übergeben werden.
Bild: DPA | Sina Schuldt
  • Wiebke Ahrndt leitet den Deutschen Museumsbund
  • Sie ist Direktorin des Bremer Übersee-Museums
  • Ahrndt will Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung vorantreiben

Der Deutsche Museumsbund hat künftig eine Bremer Chefin. Der Verband wählte die Direktorin des Bremer Übersee-Museums, Wiebke Ahrndt, an seine Spitze. Die 58-Jährige löst damit den bisherigen Präsidenten Eckart Köhne vom Badischen Landesmuseum ab. Als neue Präsidentin hat Wiebke Ahrndt angekündigt, zukunftsrelevante Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung weiter voranzutreiben. Wichtig sei ihr aber auch, die Kolonialzeit und den ethisch korrekten Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten aufzuarbeiten.

Ahrndt will koloniale Vergangenheit deutscher Museen aufarbeiten

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 11. Mai 2022, 14 Uhr