Nach der Hitze kommen Gewitter mit Starkregen auf Bremen zu

  • Bis Donnerstagfrüh Gewittergefahr westlich der Weser
  • Starkregen, Sturmböen und Hagel erwartet
  • Boden kann auch Dauerregen nicht aufnehmen

Auf Hitze folgt Regen: Nach zwei Tagen mit Rekordtemperaturen in Niedersachsen und Bremen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel angekündigt. Örtlich könnten an manchen Orten in Niedersachsen innerhalb einer Stunde bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die ersten Gewitter wird es demnach gegen Mitternacht in der Grafschaft Bentheim geben, bis Donnerstagfrüh gibt es der Vorhersage zufolge Gewittergefahr in allen Gebieten westlich der Weser.

An vielen Orten wird demnach kräftiger Dauerregen erwartet. Lokal seien in sechs Stunden bis zu 80 Liter pro Quadratmeter möglich, so der Meteorologe. Der Wetterdienst rechnet zudem mit kleinkörnigem Hagel. Aber: "Sehr trockener Boden kann Wasser schlecht aufnehmen. Das Wasser wird nicht reichen, um in tiefere Bodenschichten einzudringen", sagte der Meteorologe. Vom Bremer Raum bis nach Nordrhein-Westfalen seien alle Bodenschichten extrem trocken. "Nur Richtung Ostfriesland ist der Boden nicht ganz so ausgetrocknet."

Am Donnerstag soll es sich auch bundesweit etwas abkühlen. Besonders im Südwesten und Westen gab es schon am Mittwoch mancherorts Schauer und Gewitter mit Sturmböen. In Nordrhein-Westfalen wurde lokal vor Überflutungen gewarnt.

Wie Bremer und Bremerhavener mit der Hitze umgehen

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, Das Wetter, 20. Juli 2022, 18:13 Uhr