Wegen Hitze: Bremer Umweltbehörde und SWB rufen zum Wassersparen auf

Ein Wassertropfen tropft von einem alten Wasserhahn im Außenbereich.
Bild: DPA | Wolfram Steinberg
  • Behörde: Grundwasserstand könnte absinken
  • Umweltsenatorin ruft Bremerinnen und Bremer zum Wassersparen auf
  • Behörde bittet Menschen, ihr Verhalten anzupassen

Die Bremer Umweltbehörde und der Energieversorger SWB bitten die Bremerinnen und Bremer vorsorglich darum, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Ziel sei es, den Mehrverbrauch an heißen Tagen so weit wie möglich zu begrenzen.

Laut der Umweltbehörde führen die Gewässer in Bremen schon seit Juni wenig Wasser. Derzeit liegen die Grundwasserstände zwar noch im natürlichen Schwankungsbereich. Sollte es in den nächsten Tagen aber weiter so heiß und trocken bleiben, könnte der Grundwasserstand aber absinken. Um dies möglichst zu vermeiden, ruft die Bremer Umweltsenatorin, Maike Schaefer (Grüne), die Bevölkerung zum Wassersparen auf.

Ein nachhaltiger Umgang mit dem Lebensmittel Nummer 1 – dem Trinkwasser – ist von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Sicherung der Wasserversorgung. Jede und jeder einzelne kann bewusst und sparsam mit der Ressource Wasser umgehen und somit sowohl die Umwelt als auch den eigenen Geldbeutel entlasten.

Maike Schaefer (Grüne), Bremer Umweltsenatorin

Jeder sollte laut Schaefer genau überlegen, wofür er oder sie jetzt Trinkwasser nutze. So solle man möglichst darauf verzichten, das Auto zu waschen oder Schwimmbecken zu befüllen. Außerdem könnte man Wassersparen, wenn man undichte Wasserhähne und Toilettenkästen repariere oder beim Zähneputzen nicht durchgängig das Wasser laufen lasse.

Wie Bremer und Bremerhavener mit der Hitze umgehen

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 20. Juli 2022, 23:30 Uhr