Bremen ist in Corona-Warnstufe 4 – jetzt gelten diese Regeln

Ein Schild mit de Aufschrift "2G+"
Bild: Imago | NurPhoto
  • Stadt Bremen in Corona-Warnstufe 4.
  • 2G-Plus-Regel in Gastronomie und vielen Innenräumen.
  • FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel.

Vorige Woche hat die Politik die neue Warnstufe 4 für das Land Bremen eingeführt. Ab heute greift sie in der Stadt Bremen. Damit reagiert der Bremer Senat auf die steigenden Inzidenzen, sowohl bei den Neuinfektionen, als auch der Hospitalisierung.

Konkret ergeben sich durch den Wechsel von Warnstufe 3 in Warnstufe 4 vor allem zwei wesentliche Veränderungen:

  • Die 2G-Plus-Regel (geimpft, genesen und getestet) wird in Bremen nun deutlich ausgeweitet. Sie umfasst jetzt alle Einrichtungen, in denen in Warnstufe 1 die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) und in Warnstufe 2 die 2G-Regel (geimpft oder genesen) gilt. .
  • Außerdem wird in Warnstufe 4 die 3G-Regel beim Besuch von Landes- und Kommunalbehörden eingeführt. .

Ausnahmen von der Regel

Dort, wo die 2G-Plus-Regel gilt, haben zwar grundsätzlich nur Genesene oder Geimpfte Zugang, die zusätzlich einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen können. Ausnahmen von der Testpflicht gelten allerdings für alle, deren zweite Impfung nicht länger als drei Monate zurück liegt, oder die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Die Auffrischungsimpfung ersetzt die Testpflicht vom ersten Tag an. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der 2G-Plus-Regel ausgenommen.

Was gilt als Testnachweis?

Ein Testnachweis ist entweder ein negatives Schnelltestergebnis aus einem Testzentrum oder ein negativer PCR-Test. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Schnelltests im Rahmen eines betrieblichen Testkonzepts gelten ebenfalls als anerkannte Testergebnisse.

Außerdem kann vor dem Betreten einer Einrichtung ein Selbsttest unter Aufsicht einer verantwortlichen Person durchgeführt werden. Ein solcher Test kann jedoch nur in der entsprechenden Einrichtung genutzt werden, ein Zertifikat kann darüber nicht ausgestellt werden.

Erweiterte FFP2-Maskenpflicht

Nachdem seit Jahresbeginn bereits eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr gilt, greift diese nun auch in Geschäften des Einzelhandels. Ab sofort müssen Kundinnen und Kunden ab 16 Jahren beim Betreten der jeweiligen Geschäfte in der Warnstufe 4 eine FFP2-Maske tragen. In Geschäften des täglichen Bedarfs (vor allem Lebensmittelhandel) gilt dies erst ab dem 24. Januar 2022.

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 10. Januar, 19.30 Uhr