Verdi-Protest an Amazon-Verteilzentren in Bremen und Bremerhaven

Verdi-Mitglieder protestieren vor einem Amazon-Verteilzentrum.
Bild: DPA | Stefan Sauer
  • Verdi: Amazon-Beschäftigte häufig bei Sub-Unternehmen angestellt.
  • Gewerkschaft kritisiert Bezahlung der Amazon-Beschäftigten.
  • Verdi fordert Übernahme der Beschäftigten.

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Amazon-Verteilzentren in Bremen und Bremerhaven zu einer Protestaktion aufgerufen. Die Gewerkschaft will nach eigenen Angaben auf die schlechten Arbeitsbedingungen der Zusteller und Fahrer in der Paketbranche hinweisen.

Laut den Arbeitnehmervertretern sind die Zustellerinnen und Zusteller zu fast 100 Prozent nicht direkt bei Amazon angestellt, sondern bei Sub-Unternehmen. Die Beschäftigten müssen demnach oft mehr als die täglich maximal erlaubten zehn Stunden arbeiten und erhalten nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn.

Verdi fordert von Amazon unter anderem die Übernahme der Beschäftigten, die Einhaltung der geltenden Arbeitszeitgesetze und die Zahlung des Mindestlohns.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 26. November 2021, 13 Uhr