Inflationsangst in Bremen: Kennen Sie diese Geldspar-Tipps?

Eine Frau hält verschiedene Geldscheine in ihren Händen.

Inflationsangst in Bremen: Kennen Sie diese Geheimtipps zum Geldsparen

Bild: DPA | Zacharie Scheurer

Die Preise für Energie und Lebensmittel steigen in immer neue Höhen. Fest steht: Jeder gesparte Euro hilft. Und es gibt Spar-Optionen, die einige nicht auf dem Schirm haben.

Wo lässt sich am ehesten Geld sparen?
Tatsächlich lohnt sich der kritische Blick auf regelmäßigen Ausgaben – für viele Posten gibt es günstigere Alternativen, zum Beispiel wenn es um die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio geht. Die kann man kündigen und alternativ Eigengewichtstraining machen. Das hat viele Jahrzehnte gut geklappt, bevor es Fitnessstudios im großen Stil gab.

Oder müssen es wirklich mehrere Streamingdienste sein? Reicht einer? Oder vielleicht sind auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender ausreichend. Im Härtefall und mit entsprechenden Einkommensnachweisen muss man auch keinen Rundfunkbeitrag zahlen.
Welche Fix-Kosten fallen auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so auf?
Versicherungen sind ein großes Thema – benötigt man die Mitgliedschaft im Automobilclub noch, wenn man gleichzeitig eine kostenfreie Pannenhilfe über die Autoversicherung oder den Autohersteller bekommt? Welche Versicherungen hat man wie oft genutzt und wie schlimm wäre ein Schadensfall finanziell wirklich? Versicherungen, so die Faustregel, sind da sinnvoll, wo ein Schaden eine Person über die wirtschaftliche Leistungsgrenze hinaus treffen würde.

Oder Smartphones: Muss es immer ein relativ teurer Vertrag mit Gerät sein, oder kann auch ein aktuelles Smartphone noch ein paar Jahre länger genutzt und in einen Spartarif gewechselt werden?

Dann der Bereich Banken: Es gibt kostenlose Kreditkarten, die im Urlaub genutzt werden können und auch kostenlose Girokonten. Voraussetzung ist dann aber meist ein regelmäßiger Geldeingang.
Welche Geheimtipps hat die Verbraucherzentrale in Bremen? 
Diese Tipps haben ein bisschen was mit Disziplin zu tun: Energiesparen durch kürzeres Duschen bei geringerer Temperatur. Nur mit Einkaufsliste in den Supermarkt gehen und schauen, was noch im Haus ist. Saisonal einkaufen und Leitungswasser benutzen anstatt Wasser in Flaschen zu kaufen. Außerdem lohnt sich auch immer, beim Einkauf ganz genau zu gucken. Es muss nämlich nicht immer die teure Marke sein. Einfach die Inhaltsstoffe und Nährwerte miteinander vergleichen und dann kann man gerne auch mal zum günstigeren Produkt greifen.

Autor

  • Mario Neumann Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 7. Juli 2022, 14:40 Uhr