Ein Drittel weniger Fahrten: VBN kämpft weiter mit Corona-Folgen

ÖPNV im Nordwesten erholt sich nur schleppend von Corona-Folgen

Bild: Radio Bremen
  • Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen kämpft weiter mit Corona-Folgen
  • 2021 ein Drittel weniger Passagiere als vor der Pandemie
  • Bund und Länder sollen finanzielle Verluste ausgleichen

Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen hat noch immer mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 sind die Passagier-Zahlen letztes Jahr zwar schon wieder leicht gestiegen – an die Fahrgastzahlen vor der Pandemie kann der Verkehrsverbund aber noch nicht wieder anschließen.

Insgesamt gab es 2021 rund 117 Millionen Fahrten in Bussen und Bahnen des Verkehrsverbundes: Das sind 33 Prozent weniger als noch vor Corona. Dafür gibt es laut VBN unterschiedliche Gründe: Wer im Homeoffice arbeitet, nutzt weniger öffentliche Verkehrsmittel. Außerdem hätten die Fahrgäste Angst sich anzustecken – trotz Maskenpflicht. Das dadurch entstandene finanzielle Loch ist von Bund und Ländern in den letzten beiden Jahren über einen Rettungsschirm gestopft worden.

Bund und Länder sollen Verluste ausgleichen

Auch im nächsten Jahr rechnet der Verkehrsverbund mit finanziellen Problemen. Bund und Länder sind hier wieder gefragt – "ohne werden wir nicht auskommen", sagt Rainer Counen, Geschäftsführer des VBN. Bislang sind die Fahrpreise stabil geblieben. Unklar ist, ob es dabei bleibt.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen um sechs, 14. Juni 2022, 18 Uhr