Weniger Menschen fahren im Nordwesten mit Bussen und Bahnen

  • VBN zählte 2019 weniger Fahrten als im Jahr zuvor
  • Ticketeinnahmen steigen gleichzeitig an
  • Für dieses Jahr wird ein noch größerer Rückgang erwartet
Aufkleber: "BSAG, Partner der VBN" an einer Straßenbahn.
Der Verkehrsverbund verzeichnet einen Rückgang der Fahrten. Bild: Radio Bremen | Martin von Minden

In den Bussen, Straßenbahnen und Zügen des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) sind im vergangenen Jahr weniger Fahrten unternommen worden als noch 2018. Das geht aus der heute veröffentlichten Jahresbilanz des Verkehrsverbundes hervor. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 175 Millionen Fahrten von Fahrgästen in den Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im Gebiet des VBN gezählt.

Gegenüber dem Vorjahr ist das ein leichtes Minus von 0,7 Prozent. Gleichzeitig konnten aber die Ticketeinnahmen um mehr als zwei Prozent gesteigert werden – auf insgesamt knapp 231 Millionen Euro. Grund dafür sind unter anderem gestiegene Preise. In diesem Jahr wird die Corona-Pandemie das Ergebnis drücken: Allein zwischen März und Mai sind die Fahrgastzahlen beim Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen um fast ein Drittel gesunken, was zu fehlenden Einnahmen von mehr als 18 Millionen Euro führt.

Rückblick: VBN erhöht Ticketpreise

Video vom 11. November 2019
Ein Bus am Bremer Hauptbahnhof
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 12. Juni 2020, 15 Uhr