Vatertag in Bremen und Niedersachsen: Polizei stockt Einsatzkräfte auf

Eine Gruppe von Männern sind mit einem Bollerwagen unterwegs, auf dem Bier transport wird (Symbolbild)

Vatertag in Bremen und Niedersachsen: Polizei stockt Einsatzkräfte auf

Bild: DPA | Peter Steffen
  • Einsatzkräfte werden am Vatertag aufgestockt
  • Polizei warnt vor Alkohol auf dem Rad oder auf dem Boot
  • Viele Besucher bei Tanzpartys im Bremer Umland erwartet

Die Polizei in Bremen und Niedersachsen hat wegen erwarteter Feiern am Vatertag die Zahl der Einsatzkräfte aufgestockt. Sie appelliert an alle, rücksichtsvoll zu sein und nicht zu viel Alkohol zu trinken. Nachdem zwei Jahre wegen der Corona-Pandemie keine Feiern erlaubt waren, rechnet die Polizei vor allem an den Hotspots mit vielen Menschen. Dazu zählen in Bremen das Blockland, die Schlachte, die Weser-Terassen, Bremen-Nord und große Gastronomiebetriebe.

Auch auf dem Wasser kontrolliere die Polizei, sagte ein Polizeisprecher: Bei gutem Wetter seien erfahrungsgemäß viele Sportboote unterwegs. Auf dem Wasser werde auch Alkohol getrunken, was große Gefahren berge.

Radfahrer können ihren Führerschein verlieren

Zudem warnt die Polizei besonders vor dem Radfahren mit Alkohol im Blut. Immer wieder komme es zu Stürzen und Fahrradunfällen. Radfahrer könnten dadurch auch ihren Führerschein verlieren. Wer mehr als 0,3 Promille Alkohol im Blut habe und dazu Schlangenlinien fährt oder einen Unfall verursacht, mache sich strafbar und könne dadurch die Fahrerlaubnis abgeben müssen.

Die Polizei empfiehlt grundsätzlich, einen Helm zu tragen. Das verhindere zwar keine Unfälle, aber schwere Verletzungen. Auch die niedersächsische Polizei bereitet sich auf viele Feiernde vor. Mehrere große Tanzpartys im Bremer Umland mit bis zu 23.000 Besuchern und viele Schützenfeste seien geplant. Nicht nur Männer seien auf Tour, sondern mittlerweile auch viele junge Frauen, hieß es.

Auch die Polizei in Bremerhaven appelliert an die Vernunft der Menschen, rechnet aber nicht mit größeren Schwierigkeiten oder Ausschreitungen. Ähnlich gelassen ist der Bremer Klinikverbund. Bisher haben Notaufnahmen mit normaler Besetzung die Verletzten am Vatertag immer versorgen können, sagt eine Sprecherin.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau, 25. Mai 2022, 17 Uhr