Bremerin in der Neustadt von Auto erfasst: Prozess startet heute

  • Prozessauftakt am Bremer Amtsgericht
  • Unfall ereignete sich im Juli 2020 in der Bremer-Neustadt
  • Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen und ist bis heute arbeitsunfähig
Ein Richter mit einer Akte unter dem Arm betritt den Gerichtsaal (Symbolbild)
Laut Bremer Amtsgericht soll der angeklagte Autofahrer die Geschädigte mit einer Geschwindigkeit von 38 bis 48 km/h erfasst und lebensgefährlich verletzt haben. Bild: Imago | Jochen Tack

Nach einem schweren Verkehrsunfall im Juli 2020 in der Bremer-Neustadt beginnt heute am Bremer Amtsgericht der Prozess gegen den angeklagten Autofahrer. Ihm wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der zum Unfallzeitpunkt 37-jährige Angeklagte war laut Gericht mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Pappelstraße unterwegs, als ein anderes Fahrzeug in die Straße einbog. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Angeklagte auf den Gehweg aus und fuhr dabei eine damals 28-jährige Frau an.

Ein silbener Pkw steht mit der Motorhaube in einem zerbrochenen Schaufenster
Der angeklagte Autofahrer kam erst vor dieser Bankfiliale zum Stehen und erlitt einen Schock. Bild: Nonstop

Die Geschädigte wurde auf die Straße geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Angeklagte kam mit seinem Pkw erst zum Stehen, als das Auto in die Fassade einer Bankfiliale auf der anderen Straßenseite krachte.

Die Pappelstraße war zwischenzeitlich in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Gericht erlitt die Geschädigte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit mehreren Schädelfrakturen und ist aufgrund des Unfalls bis heute arbeitsunfähig.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 26. Januar 2022, 19:30 Uhr