Wie Bremen die Ukraine stärker unterstützen will

Die ukrainische Nationalflagge weht auf dem Bremer Domshof im Wind.

Wie Bremen die Ukraine stärker unterstützen will

Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam
  • Bremen plant Partnerschaft mit Region oder Stadt in Ukraine
  • Geschäftsleute haben Hilfsprojekt ins Leben gerufen
  • Stiftung hofft auf weitere Spenden aus der Bevölkerung

Bremen will die Ukraine stärker unterstützen. Geplant ist deshalb eine Partnerschaft mit einer Stadt oder Region im Land, wie der Senat beschlossen hat.

Überlegungen für eine weitere Städte- oder Regionspartnerschaft Bremens mit einem Gebiet in der Ukraine gibt es nach Angaben der Bremer Landesregierung schon länger. Nun hat es erste konkrete Gespräche gegeben – und zwar mit Verantwortlichen aus der Region Odessa, sagte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD):

Wir wollen und müssen Unterstützung in der Ukraine leisten. Das kann durch Soli-Partnerschaft noch besser erfolgen, deshalb sind wir in Gesprächen mit dem Ziel eines langfristigen Engagements.

Andreas Bovenschulte, Bürgermeister Bremens

Aber wann und ob es überhaupt zum Abschluss einer solchen Partnerschaft kommt, ist derzeit laut Senat noch unklar. Um beim Wiederaufbau des in Teilen zerstörten Landes vor Ort zu helfen, haben zwei Bremer Geschäftsleute ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen – die "Stiftung Solidarität Ukraine", die laut Vorstand derzeit mit mehr als einer Million Euro ausgestattet ist. Die Initiatoren hoffen auf weitere Spenden aus der Bevölkerung, dafür hat auch Bürgermeister Bovenschulte geworben.

Das Geld soll komplett in die Ukraine fließen, sagte der Stiftungsvorstand und Unternehmer Jan-Oliver Buhlmann. Damit sollen in der Ukraine unter anderem Straßen, Krankenhäuser und Schulen wieder aufgebaut werden.

Bremen strebt Partnerschaft mit der Ukraine in Odessa an

Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 24. August 2022, 17 Uhr