Endlich wieder Schiffe: So starten die "Maritimen Tage" in Bremerhaven

Endlich wieder Schiffe: So starten die "Maritimen Tage" in Bremerhaven

Bild: Radio Bremen | Joschka Schmitt

Lange ungewiss, stehen sie nun vor der Tür: Jetzt gehen die "Maritimen Tage" in Bremerhaven los. Wir zeigen Ihnen schon jetzt die Schiffe.

Bremerhaven ist startklar für die "Maritimen Tage". Bis zu 50.000 Besucherinnen und Besucher erwartet die Stadt zu dem "Lütte Sail"-Ersatz, der stattfinden kann, aber coronabedingt etwas anders ausfällt – mit sogenannten Erlebnisinseln und Zugangsbeschränkung. Was aber gleich bleibt: Vom 11. bis 15. August dreht sich fünf Tage lang alles um Schiffe, Essen, Musik und mehr. Am Dienstag liefen die Vorbereitungen in den Havenwelten auf Hochtouren. Bereits vor dem offiziellen Start sorgte der Landesverband Motorbootsport Niedersachsen am für ein buntes Treiben auf dem Wasser. Rund 40 Boote fuhren gemeinsam von der Weser in den Alten Hafen. Dafür wurde ab 15 Uhr die Klappbrücke neben dem Klimahaus geöffnet.

Bundespräsident Steinmeier eröffnet "Maritime Tage"

Eröffnet wird das Hafenfest dann am heutigen Mittwoch um 11 Uhr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, gemeinsam mit Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (beide SPD). Insgesamt sollen etwa 90 Windjammer, Segler, Motorschiffe und auch ein Dampfschiff die Kajen am Neuen und Alten Hafen säumen. Interessierte können die Schiffe bei Open Ships aus nächster Nähe besichtigen. Hierfür muss die Besatzung allerdings für Hygienekonzepte sorgen. Grünes Licht gegeben hatten im Vorfeld die "Christian Radich" aus Norwegen, die "Nordrhein-Westfalen" der deutschen Marine, das Museumsschiff "El Galeón" und der spanische Großsegler "Pascual Flores", der die Seestadt erstmals ansteuert. Hierbei kann es jedoch kurzfristige Änderungen geben.Auf verschiedenen Segelschiffen können Gäste zudem vorab Halbtagestörns buchen.

Sechs Erlebnisinseln mit Kulinarik und Musik

In den Havenwelten gibt es diesmal sechs eingezäunten Erlebnisinseln mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So soll das Geschehen pandemiebedingt entzerrt werden. Die Stationen bieten jeweils Platz für 350 bis 1.000 Personen und sind – wie das ganze Fest – täglich ab 11 Uhr geöffnet. Die Schließzeiten der Inseln variieren. Mit dabei sind die "Freibeuter-Insel" mit Kleinkunst, Handwerk, Mittelaltermarkt und Familienprogramm, die rustikale "Haven-Kneipe" mit Speisen und Getränken, die "Freiluft-Kombüse" mit einem Street-Food-Festival für Feinschmecker, das "Wein-Deck" mit Wein, Speisen und entspannter Pianomusik, die "Musik-Werft" mit regionalem Musik- und Kleinkunst-Programm sowie die "Sand-Bank" mit "Soulfood-Nights", Cocktailbar und DJ-Sets. Auch außerhalb der Erlebnisinseln stehen Stände, allerdings ohne Alkoholausschank.

Die Standorte der Erlebnisinseln:

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Tickets und Corona-Konzept

Kostenlose Tickets werden – anders als zunächst geplant – nur für die "Soulfood-Nights" am Mittwoch, Samstag und Sonntag sowie die Konzerte in der "Musik-Werft" benötigt. Sie sind unter Angabe von Name und Handynummer zur Kontaktverfolgung online erhältlich. Alle anderen Bereiche sind ohne Eintrittskarte zugänglich.

Obwohl die Stadt bewusst auf überregionale Werbung verzichtet hat, kann es an den Inseln zu Wartezeiten kommen. Sie sind auf Kapazitäten zwischen 350 und 1.000 Personen beschränkt. Am Eingang müssen sich Besucher mit der Luca-App oder Formular registrieren und bekommen ein Einlassbändchen. Zutritt haben allerdings nur Menschen mit nachweislich vollem Impfschutz, überstandener Corona-Erkrankung oder aktuellem negativem Schnelltest. Hierfür hat das Testzentrum auf dem Parkplatz vor dem Zoo seine Kapazitäten erhöht. Das Parkplatzangebot in den Havenwelten ist während der Veranstaltung eingeschränkt.

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Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Morgen, 10. August 2021, 7:40 Uhr