4 Fakten zum neuen Bremer Tatort

Darum geht es im neuen Bremer Tatort "Liebeswut"

Bild: Radio Bremen | Claudia Konerding

"Liebeswut" heißt der neue Bremer Tatort. Dabei geht es ganz schön unheimlich und spannend zu. Wir haben die wichtigsten Fakten gesammelt – spoilerfrei.

1 Inhalt: Worum geht's?

Die Bremer Ermittlerinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram) finden eine tote Frau in ihrem roten Hochzeitskleid auf – rätselhaft mystische Schriften an der Wand erzählen vom Teufel, der durch die Wände spricht und jemanden holen wird. Die Ursache scheint gleich klar: Selbstmord einer psychisch Kranken. Aber als dann die Töchter verschwinden, müssen die beiden schnell handeln, um das Schlimmste zu verhindern. Durch den Fall wird Kommissarin Liv Moormann von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt und muss ihre inneren Dämonen bekämpfen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

2 Besetzung: Kein Dar Salim, aber umso stärkere Frauen

Den Tatortzuschauerinnen und -zuschauern wird sicher auffallen, dass Mads Andersen (Dar Salim) diesmal nicht im Ermittlerteam dabei ist. Zur Beruhigung für die Fans des dänischen Schauspielers: Er wird in anderen Tatort-Produktionen auch wieder auftreten. Da er aber an vielen internationalen Projekten mitwirkt, kann er nicht bei jedem Tatort dabei sein. Dieses Mal wird es also ein weibliches Ermitter-Duo und das passt auch gut zur Handlung. Der Kampf um Selbstermächtigung spielt auch bei Liv Moormann selbst eine Rolle, indem sie sich mutig ihren Traumata stellt. Doch nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera ist "Liebeswut" weiblich geprägt: Anne Zohra Berrached führte in ihrem nun dritten Tatort Regie und das Drehbuch stammt von Martina Mouchot. Bei den männlichen Schauspielern finden sich außerdem einige bekannte Gesichter: Matthias Matschke, Aljoscha Stadelmann, Dirk Martens und Thomas Schendel sind unter anderem darunter.

3 Genre: Mehr Psychothriller als Krimi

Es gibt eine Leiche, Ermittlungen und Verdächtige: soweit wird das Gerüst des klassischen Tatorts eingehalten. Doch darüber hinaus finden sich viele Elemente, die eigentlich nicht typisch für den Sonntagabend-Krimi sind: Verstörend gruselige Ausstattungen wie verbrannte Puppen, Musik, die an Hitchcocks "Psycho" erinnert, und Charaktere, die mit schockierenden und bedrohlichen Geheimnissen durchs Leben gehen. Im Gegensatz zu dem klassischen Krimi, der sich durch besonders realitätsnahe und logische Ermittlungen auszeichnet, wird diesmal der Wert auf stimmungsvolle, spannende und auch gruselige Empfindungen gelegt.

4 Ausstrahlung: Fernsehen und Mediathek

Gezeigt wird "Liebeswut" am Sonntag, den 29. Mai um 20:15 in der ARD. Gleichzeitig kann man ihn auch übers Internet live in der Mediathek sehen. Nach der Ausstrahlung wird der Tatort auch weiterhin in der ARD Mediathek zu sehen sein.

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Dieses Thema im Programm: Tatort, ARD, 29. Mai 2022, 20:15 Uhr