Sperrung am Brill: Das sollten Bremer jetzt wissen

Bauarbeiten am Brill: Warum die Kreuzung ab Donnerstag gesperrt ist

Bild: DPA | Sina Schuldt

Nur Fußgänger und Radfahrer kommen am Brill in der zweiten Phase der Gleisbauarbeiten noch durch. Die Einschränkungen für Auto-, Bus- und Bahnverkehr im Überblick.

850 Meter Gleise, sechs Weichen und acht Kreuzungen: Die Straßenbahngleise in der Bremer Innenstadt werden seit Mitte Juli erneuert. Bislang haben die Sperrungen Am Brill vor allem den Bereich der Faulenstraße Richtung Radio Bremen betroffen. Am Donnerstag hat die zweite Phase der umfangreichen Bauarbeiten begonnen – und die gesperrte Strecke wird noch länger.

Warum wird der Brill für Autos und den ÖPNV gesperrt?
Die Sperrung ist aufgrund von Gleisbauarbeiten nötig. "So eine Straßenbahn nutzt auch immer ein Stück Schiene ab", erklärt Andreas Holling, Pressesprecher der BSAG, "je nachdem wie intensiv sie befahren wird, müssen die alten Gleise dann nach einiger Zeit ausgetauscht werden." An Stellen wie dem Brill sei dieser Zeitpunkt meist nach etwa 20 Jahren erreicht – und das ist jetzt.
Was wird gesperrt?
Zusätzlich zu dem bisherigen Bereich wird nun auch die Kreuzung selbst für Autos, Busse und Bahnen gesperrt. Dadurch wird beispielsweise auch das Impfzentrum nicht mehr mit Auto und Bahn erreichbar sein. Hier empfiehlt die BSAG, die nächstgelegene Haltestelle Am Wall zu nutzen.

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Mit welchen Einschränkungen müssen die Verkehrsteilnehmer rechnen?
Autofahrer werden um die gesperrte Kreuzung herum über die Langen- und Martinistraße umgeleitet. Allerdings kann weiterhin von der Neustadt aus in die Martinistraße abgebogen werden, wie sich auf der Karte zeigt.

Busse und Bahnen werden in den nächsten Wochen ebenfalls nicht über den Brill fahren können. Deshalb werden die Haltestellen Martinistraße, Obernstraße und Am Brill gar nicht mehr angesteuert.

Für Radfahrer und Fußgänger soll es keine Einschränkungen geben – außer, dass diese eventuell mal die Straßenseite wechseln müssen.
Wie lange dauern die Bauarbeiten?
Die BSAG plant die Sperrung bis zum 28. August – also für etwa drei Wochen. "Es gibt keine wirklich gute Zeit für so eine Baustelle", weiß auch Holling, "wir haben uns aber nun extra für die Sommerferien entschieden, weil hier vergleichsweise wenig los ist." Wenn alles gut läuft, können also nach den Sommerferien die Bereiche wieder voll genutzt werden.

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Autorin

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 3. August 2022, 19:30 Uhr