Polizei rettet erschöpften und gestrandeten Seehund in Bremerhaven

Audio vom 27. Oktober 2021
Ein Seehund liegt an einem steinigen Ufer.
Bild: Polizei Bremerhaven
Bild: Polizei Bremerhaven
  • In Bremerhaven gefundener Seehund wird von Polizei in Sicherheit gebracht
  • Einsatzkräfte übergeben Jungtier an Seehundstation
  • Aufzuchtstelle verzeichnet vermehrte Funde erschöpfter Tiere

Einsatzkräfte der Streifenpolizei haben in Bremerhaven einen kleinen Seehund gerettet. Das Jungtier war nach Polizeiangaben am Dienstagnachmittag an der Uferböschung der Straße Am Seedeich entdeckt worden. Die Polizeikräfte brachten das offenbar erschöpfte Junge in Sicherheit und übergaben es Mitarbeitenden der Seehundstation Norddeich. Angelehnt an den felsigen Einsatzort erhielt das Tier spontan den Namen "Piet" – Ursprung des Namens ist das griechische Petros, was Fels oder Stein bedeutet, wie die Polizei mitteilte.

Nach Angaben der Fachleute der Seehundstation, häuften sich in den vergangenen Tagen Hinweise auf gestrandete Seehunde. Die stürmischen Wetterbedingungen hätten den Tieren zuletzt viel abverlangt. Nicht in jedem Fall seien Maßnahmen durch die Seehundretter nötig, oft bräuchten die Tiere einfach Ruhe. Dem kleinen "Piet" wünschte die Bremerhavener Polizei eine schnelle Genesung und Rückkehr in die freie Wildbahn.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 27. Oktober 2021, 16:40 Uhr