2 Seehund-Babys gerettet: Bremer Polizei dichtet Pressemitteilung

Ein Heuler in einem Korb

2 Seehund-Babys gerettet: Bremer Polizei dichtet Pressemitteilung

Bild: Polizei Bremerhaven


  • Zwei Heuler mussten in Bremerhaven gerettet werden
  • Sie waren erschöpft in zwei Häfen gesichtet worden
  • Nun werden sie in Norddeich aufgepäppelt

Gleich zwei Mal musste die Polizei in Bremerhaven ausrücken, um Heuler zu retten. Wie die Bremer Polizei am Montag mitteilte, wurde sie bereits am Freitag in den Kaiserhafen gerufen. In Gedichtform teilen die Beamten mit:

Am Freitagabend im Kaiserhafen
sahen Passanten einen Seehund schlafen.

Dieser war krank, oh Graus,
und die Wasserschutzpolizei rückte aus.

Die Beamten knipsten ein Foto sogleich
und sendeten dieses an die Auffangstation in Norddeich.

Schnell erschien ein Tierschützer vor Ort
und trug die geschwächte Robbe fort.

Meldung der Polizei Bremen

Die Bremer Beamten waren ausgerückt, weil sich der Kaiserhafen im stadtbremischen Hafengebiet Bremerhavens befindet.

Zweiter Heuler im Alten Hafen

Die Kollegen aus Bremerhaven waren dann für den zweiten Heuler-Fall zuständig, der im Alten Hafen spielte. Hier hatte eine Mitarbeiterin des Zoo am Meer ebenfalls einen jungen Seehund entdeckt. Auch er war geschwächt und abgemagert. Ein Mitarbeiter der Station in Norddeich kam nach Bremerhaven. Auch dieses Jungtier ist nun in der Auffangstation, wo es aufgepäppelt und später ausgewildert werden soll.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 4. Juli 2022, 23:30 Uhr