Bremer Bildungsbehörde hält an Präsenzunterricht nach Ferienende fest

Eine Schülerin sitzt mit Maske in einem Klassenraum vor ihrem Tablet. Im Hintergrund sitzen noch mehr Schüler.
Bild: Radio Bremen
  • Schulen starten nach den Ferien mit Präsenzunterricht
  • Verlängerung der Ferien laut Sprecherin kein Thema
  • Bildungsministerien der Länder beraten am Mittwoch

Die Bremer Bildungsbehörde hält trotz rapide steigender Corona-Infektionszahlen im Land daran fest, dass nach dem Ende der Weihnachtsferien am kommenden Montag die Schulen wieder mit Präsenzunterricht starten. Das bleibe erklärtes Ziel von Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD), sagte eine Sprecherin. Auch eine Verlängerung der Ferien, um Kontakte zu vermeiden, stehe derzeit nicht zur Debatte.

Derzeit überprüfe das Ressort die Fakten, was die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus für den Schulbetrieb bedeutet. Digitalunterricht ist aktuell nur vorgesehen, wenn vier Schülerinnen und Schüler einer Klasse infiziert sind. Dann geht die gesamte Klasse für fünf Tage in den Distanzunterricht. Ansonsten geht das Ressort den Angaben zufolge davon aus, dass die Hygienemaßnahmen – Luftfilter, Masken und dreimaliges Testen pro Woche – greifen.

Es zeigt sich aber, dass die bisherigen Maßnahmen an bremischen Schulen, geeignet waren, schnell auf das Infektionsgeschehen zu reagieren und gleichzeitig auch eine gute Unterstützung und Förderung sozialer Lernprozesse von Schülern und Schülerinnen im Blick zu behalten und zu ermöglichen.

Maike Wiedwald, Sprecherin der Bildungssenatorin

Am Mittwoch wollen die Bildungsministerien der Länder bei einer Video-Schalte der Kultusministerkonferenz beraten, wie die Schulen nach den Ferien den Betrieb aufnehmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 3. Januar 2022, 16 Uhr