Millionen-Lücke beim Schifffahrtsmuseum beschäftigt Aufsichtsgremium

Eine Baustelle vor dem Deutschen Schifffahrtsmuseum.
Bild: DPA | Sina Schuldt
  • Land Bremen hat bereits 42 Millionen Euro bereitgestellt
  • Museum soll umgebaut und neu gestaltet werden
  • Bis zu 50 Millionen Euro fehlen noch

Die Finanzierungsprobleme bei der Sanierung des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven sind Thema am Mittag im Stiftungsrat, dem Aufsichtsgremium des Museums. Das für den Umbau bestimmte Geld ist so gut wie aufgebraucht – aber viele Probleme noch immer offen.

42 Millionen Euro hat das Land Bremen bereits für Umbau und Neugestaltung des Schifffahrtsmuseums bereitgestellt. Doch es fehlen noch bis zu 50 Millionen Euro, um alle Gebäude fertig zu stellen, sagt Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Daneben gibt es weitere finanzielle Risiken. So müssen die Museumsschiffe im Hafen in Stand gehalten werden.

Außerdem ist noch unklar, wann die gesunkene und abgewrackte Seute Deern durch einen Segelschiff-Nachbau ersetzt wird. Hinzu kommt die Frage, ob der Bund das Schifffahrtsmuseum auch künftig als Forschungseinrichtung fördert. In zwei Jahren steht dazu eine Überprüfung durch die Leibnitz-Forschungsgemeinschaft an.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 25. April 2022, 6 Uhr