Angeklagter schweigt im Prozess um Messerattacke am Bremer Bahnhof

Ein Angeklagter sitzt in einem Bremer Gericht. Er hält sich einen Aktenordner vor das Gesicht.

Prozess um Messerattacke in Bremen startet heute

Bild: Radio Bremen
  • Angeklagter muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten
  • Er soll während eines Streits auf einen 24-Jährigen eingestochen haben
  • Videoüberwachung führte zum Täter

Vor dem Landgericht Bremen muss sich ein 20-jähriger Mann wegen versuchten Totschlags verantworten. Er soll Ende Juli vergangenen Jahres vor dem Bremer Hauptbahnhof während eines Streits mehrfach auf einen 24-Jährigen eingestochen haben.

Es soll im Bereich der Straßenbahnhaltestelle vor dem Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen sein. Im Verlauf dieses Streits soll dann der Angeklagte mit einem Messer mindestens zweimal auf den Geschädigten eingestochen haben und ihn so schwer im Bereich des Oberkörpers verletzt haben, dass dieser dann notoperiert werden musste.

Jan Stegemann, Sprecher des Bremer Landgerichts

Das Opfer schilderte den Angriff vor Gericht ausführlich. Demnach sollen er und der mutmaßliche Täter sich bereits gekannt haben. Der Angeklagte äußerte sich zum Prozessstart nicht zu den Vorwürfen. Er war mithilfe der Videoüberwachung am Bremer Hauptbahnhof ermittelt worden.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 14. Januar 2022, 7 Uhr