Bluttat in Fischerhude: Polizeitaucher suchen Tatwaffe in Flüssen

Ein Polizeitaucher sucht nach möglichen Beweisen für einen Doppelmord in der Wümme.
Taucher aus Oldenburg und Braunschweig haben die Mordkommission bei der Suche nach Beweisen unterstützt. Bild: Polizei Verden/Osterholz
  • Polizei ging Hinweisen zur Tatwaffe nach
  • Taucher konnten die Waffe aber nicht finden
  • Tatverdächtiger soll zwei Menschen erschossen haben

Im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod von zwei Menschen in Fischerhude haben Polizeitaucher Teile der Flüsse Wümme und Wörpe abgesucht. Die Ermittler der eigens eingerichteten Mordkommission Wümme folgten damit Hinweisen zur Tatwaffe, konnten sie aber nicht finden.

Durchkämmt wurde der Fluss Wümme im Bereich des Tatorts in Fischerhude sowie die Wörpe an der Falkenberger Landstraße in Lilienthal. Polizeiangaben zufolge waren rund ein Dutzend Spezialisten im Einsatz. Die Flussabschnitte mussten demnach von Hand abgesucht werden, die Suche gestaltete sich entsprechend schwierig.

Der 64-jährige Tatverdächtige hat sich immer noch nicht zum Tatvorwurf geäußert.
Er soll Ende vergangenen Monats eine 73-Jährige und ihren 56-jährigen Sohn erschossen haben. Die Ermittler vermuten andauernde persönliche Streitigkeiten als Motiv.

Leichenfund in Fischerhude: Tatverdächtiger stellt sich

Bild: DPA | dpa/Nord-West-Media

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 29. Dezember 2021, 19:30 Uhr