Keine Hinweise auf Erpressung nach Bombendrohung in Bremer Waterfront

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Bild: Radio Bremen
  • Ermittlungen zu Bombendrohung dauern an
  • Laut Polizei kein Zusammenhang mit früherer Drohung
  • Am Samstag war Einkaufszentrum durchsucht worden

Bei der Bremer Polizei dauern die Ermittlungen zu den Hintergründen der Bombendrohung im Einkaufszentrum Waterfront weiter an. Am Samstag hatten Beamte das Einkaufszentrum wegen einer telefonischen Drohung durchsucht – dabei aber keinen Sprengsatz gefunden. Die Polizei geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen nicht davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen dieser Bombendrohung und einer weiteren von vor rund zweieinhalb Wochen gibt. Hinweise auf eine Erpressung oder ähnliches gibt es der Polizei zufolge derzeit auch nicht.

Erst am 20. Mai musste die Waterfront wegen einer Bombendrohung geräumt werden. Damals hatte ein Unbekannter am Telefon gedroht, eine Bombe in einem Bekleidungsgeschäft zu zünden. In beiden Fällen muss der Täter oder die Täterin – neben der strafrechtlichen Verfolgung – damit rechnen, die Kosten des Einsatzes zahlen zu müssen.

Einkaufszentrum evakuiert: Polizeieinsatz in der Bremer Waterfront

Bild: Radio Bremen | Immo Maus

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 7. Juni 2022, 23:30 Uhr