Millionen-Förderung für "Wunderlinie" zwischen Bremen und Groningen

  • Europäische Union fördert Eisenbahnverbindung mit 12,7 Millionen Euro
  • Fahrzeit zwischen Groningen und Bremen könnte auf etwa zweieinhalb Stunden reduziert werden
  • Maßnahmen sollen bis Ende 2024 umgesetzt werden
Karte der Bahnstrecke zwischen Bremen und Groningen
So soll die "Wunderlinie" zwischen Bremen und Groningen verlaufen.

Die Europäische Union stellt 12,7 Millionen Euro für die Eisenbahnverbindung zwischen Bremen und dem niederländischen Groningen, die sogenannte Wunderline, zur Verfügung. Das Land Niedersachsen und die Provinz Groningen hatten das Geld beantragt.

Der Zuschuss der EU garantiere jetzt einen zügigen Start bei der Umsetzung der Wunderline und sei ein wichtiger Baustein für die Gesamtfinanzierung, teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium mit. Mit der ersten Realisierungsstufe, die nun gefördert wird, kann die Fahrzeit zwischen Groningen und Bremen auf etwa zwei Stunden und 30 Minuten reduziert werden. Die Maßnahmen sollen auf beiden Seiten der Grenze parallel zur Wiederherstellung der Friesenbrücke bis Ende 2024 durchgeführt werden.

Mit der zweiten Realisierungsstufe des Wunderline-Projektes bis Ende 2030 kann dann alle zwei Stunden ein Schnellzug zwischen Groningen und Leer verkehren. Dann ergibt sich nach Angaben des Ministeriums eine weitere Verkürzung der Reisezeit um 15 Minuten auf etwa zwei Stunden und zehn Minuten.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 11. Oktober 2019, 23:30 Uhr