FDP-Spitzenkandidat auf der Leinwand

  • 350 Besucher bei FDP-Wahlkampf-Höhepunkt
  • Spitzenkandidat Linder per Video zugeschaltet
  • Lindner war wegen NRW-Landtagssitzung verhindert
Archivbild von Christian Lindner
Bild: DPA | Bernd von Jutrczenka

Etwa 350 Bürgerinnen und Bürger sind am Mittwochabend zum Wahlkampf-Höhepunkt der Bremer FDP ins Modernes gekommen. Der Spitzenkandidat der FDP, Parteichef Christian Lindner, wurde allerdings nur als Video-Übertragung zugeschaltet. Lindner war wegen einer Landtagssitzung in Düsseldorf verhindert.

Lindner sprach Themen an, die seine Parteifreunde und Anhänger offenbar hören wollten: Er redete über die Digitalisierung Deutschlands und über "andere Akzente in der inneren Sicherheit". Der Politiker forderte außerdem, dass sich die Bundesregierung stärker in der Bildungspolitik engagiert. Deutschland dürfe nicht nur Schulen in Burundi und Botswana sanieren. Dem Bund müsse auch erlaubt werden, in Bremen und Böblingen in die Bildung zu investieren, so Lindner.

Das Ziel der FDP sei es, bei der Bundestagswahl drittstärkste Kraft zu werden, so Lindner. Dabei warnte er eindringlich vor einer zu starken AfD. Die sei eine "völkische Partei". Der Rest seiner Meinung über diese Partei bleibt leider unverständlich. Es gab technische Probleme mit der Leitung nach Düsseldorf. Lindner beendete seinen virtuellen Auftritt nach gerade einmal fünf Minuten und 30 Sekunden.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 13. September 2017, 23 Uhr